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#komplementarität
mergerintegration · 3 months ago
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M&A-Strategie für Profis: Wo sind die Werkzeuge zur Automatisierung ?
M&A-Strategie für Profis: Wo sind die Werkzeuge zur Automatisierung der M&A-Strategie?
Der schwierige Weg
Viele Unternehmen kämpfen damit, ihre Strategie zu definieren.
OK, sie schaffen es endlich.
Dann kämpfen sie damit, das richtige Ziel zu finden.
Schließlich finden sie eines. Wieder kämpfen sie damit, die Passung des Ziels zu bestimmen.
Wenn man bedenkt, dass Fehler, die in der Frühphase des Prozesses gemacht werden, die teuersten sind, müssen wir die Situation dringend ändern.
Histogramm der Werkzeuge in der M&A-Strategie
Ich habe eine Liste von Werkzeugen pro Aufgabe in der M&A-Strategiephase erstellt. Lassen Sie uns einen Blick auf die Aufgabe Potenzielle Ziele finden werfen. Das Ziel der Aufgabe ist es, eine Longlist von Zielunternehmen zu erstellen. Zunächst definieren Sie die Auswahlkriterien und den Markt, dann scannen Sie bestimmte Quellen nach potenziellen Targets. Danach prüfen Sie Unternehmen, die in die Longlist aufgenommen werden sollen. Vielleicht führen Sie ein Treffen auf Managementebene mit dem Zielunternehmen durch, um mehr zu erfahren. Wenn Sie die Ergebnisse zusammenfassen, haben Sie eine Longlist mit geeigneten Unternehmen, die Sie im nächsten Schritt weiter reduzieren.
Wie viele Tools gibt es nun, die mich bei dieser Aufgabe unterstützen?
In diesem Beispiel, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, gibt es 15 Tools oder Dienste, die genutzt werden können. Warum gibt es also so viele Tools für diese Aufgabe? Für mich ist der Hauptgrund, dass die Such- und Matching-Technologie schon lange auf dem Markt ist und vielen Unternehmen zur Verfügung steht.
Inwieweit wird die Aufgabe durch das jeweilige Tool automatisiert?
Jede Aufgabe hat eine Reihe von Aktivitäten, die bei der Ausführung der Aufgabe ausgeführt werden. Wir könnten jeder der Aktionen einen Automatisierungsgrad zuordnen, um zu sehen, wie viel Automatisierung vorhanden ist.
Die Aufgabe unseres Beispiels besteht aus folgenden Aktionen
Auswahlkriterien und Markt definieren
Quellen für potenzielle Ziele scannen
Unternehmen überprüfen, die in die Longlist aufgenommen werden sollen
Definieren der Longlist von Targets
Indem wir jeder Aktion einen Automatisierungsgrad zuordnen, der von jedem Tool bereitgestellt wird, können wir sehen, welche Möglichkeiten zur Automatisierung bestehen. Die Ergebnisse werde ich in einem der folgenden Beiträge vorstellen.
Werfen Sie einen Blick in mein aktuelles Buch "Digitalisierung von Mergers und Acquisitions", das weiter unten erwähnt ist. Sie finden viele meiner Ideen für eine weitgehend automatisierte, holistische Due Diligence in folgendem Buch:
Automation of Mergers and Acquisitions: Due Diligence Tasks and Automation Karl Michael Popp Books on demand M&A Media Services Digitization M&A 978-3750462052
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fabiansteinhauer · 2 years ago
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Warum Nicht-Menschenrechte?
1.
Der Universalismus der Menschenrechtsidee scheitere, so schreibt Malte Gruber in einem Aufsatz mit dem obigen Titel, an der “nahezu unüberschaubaren Vielfalt vermeinter Menschenrechte”. Ist es das Unüberschaubare, das diese Idee scheitern lässt? Ist es die Vielfalt? Ist es der Umstand, dass die Menschenrechtsidee vermeinte Menschenrechte mitschleppt, dass ihre Dogmatik (die immer auch Meinen ist) nicht nur meint, sondern auch vermeint, die Menschenrechte also nicht nur trifft, sondern auch verfehlt und dabei Pseudorechte produziert? Oder bringt erst das Zusammentreffen von fehlender Überschau, Vielfalt und Vermeinen die Idee zum Scheitern?
Geht man davon aus, dass Recht ein normatives Phänomen ist und aus der Operationalisierung von Differenzen entsteht, dürfte Vielfalt auch zu den Gründen gehören, warum es Recht gibt, nicht nur zu denen, warum es scheitert. Allein schon die Würde ist durch den Umgang mit jenem Riss markiert, aus dem heraus  das gerissene Wesen dies und/oder das, das eine und/oder das andere  tun kann, aber nicht muss. Würde ist ein anderer Begriff für Falten. Das Wesen, dem diese Würde zukommt, ist auf und in Vielfalt gestossen. Geht man weiter davon aus, dass Dogmatik ein unsicheres Wissen beschirmt und abschirmt und dabei Wahrnehmbarkeiten produziert und entzieht, etwa weil Dogmatik dabei noch an der Aufteilung des Sinnlichen mitarbeitet, dann dürfte auch etwas Undurchschaubares immer noch mit zu den Menschenrechten gehören und sei das etwas am Mensch oder am Recht selbst. Pseudrechte, nicht echte, sondern nur vermeintliche Menschenrechte dürften manchen ein Ärgernis sein, unsinniger Aufwand im besten Fall und eventuell Verschwendung der Rechtsressourcen ans Falsche, aber besteht hier eine Knappheit?
2.
Nicht-Menschenrechte seien die Antwort auf ein Versäumnis. Denjenigen, die von den Menschenrechten ausgeschlossen seien, könnte mit Nicht-Menschenrechten geholfen werden. Das legt Gruber nahe, wenn er feststellt, dass Menschenrechte anthropozentrisch konzipiert und eurozentrisch "geheuchelt" seien, de facto nur für einen Teil der Menschheit gelten würden und dabei nur für denjenigen Teil, der ohnehin schon den Schutz politischer Gemeinschaft genieße. Menschenrechte holen nichts ein, sie saugen und sammeln nichts ein und schützten nur, was geschützt sei und das sei zu wenig.
3.
Grubers Idee der Nicht-Menschenrechte zielt darauf, eine entscheidende Differenz nicht aufzuheben oder abzuschaffen, sondern vielfältiger mit ihr umzugehen. Das ist diejenige zwischen Subjekt und Objekt.
Im Anschuß an Ideen von Bruno Latour einerseits und Gunther Teubner andererseits sucht er Träger neuer Rechte, die einerseits zwischen dem Status des Subjektes und demjenigen des Objektes angesiedelt sind - von Organen zu Prothesen, von Tieren zu Biotopen. Dinge, die unterhalb der Schwelle des Rechtssubjektes liegen, sollen mit partieller Rechtssubjektivität ausgetattet werden. Andererseits sollen diese Träger Schutz und/ oder Förderung ihrer systemischen Funktionalität und Reflexivität erfahren, das ist der Teubnerismus darin. So soll auch der Bereich der Verantwortung ausgeweitet werden. Die Rechte in der Gestalt subjektiver Rechte blieben so “nicht mehr zwingend auf die Reziprozität oder Komplementarität der interpersonalen Beziehungen autonomer Menschen beschränkt”. Rechte können sich so auch aus “asymmetrischen Anerkennungsverhältnissen der einseitigen Sorge” ergeben.
Während Menschenrechte nur schützen, dass wir uns um uns sorgen und wir  darum uns  vor uns schützen und das eine schließlich dem anderen korrespondiert, sollen Nicht-Menschenrechte dafür sorgen, dass man sich ums Andere sorgen kann, um dasjenige, was die Sorge eventuell nicht einmal beantwortet, weil es sorglos ist. Es wäre wohl vorschnell, Grubers Idee in ihrem utopischen Ausgriff zu kritisieren oder sich simpel zu stellen und zu fragen, wer den in Zukunft die Stummen und das Sorglose vertreten soll. eine Kritik wäre wohl eher daran zu entwickeln, ob Gruber nicht die Selbstverständlichkeiten des Menschlichen überschätzt - und damit auch die Symmetrien und Autonomien des Menschenrechtsschutzes. Überschätzt er eventuell auch das Scheitern der Menschenrechtsidee? Eventuell ist der bisherige Schutz von Menschenrechten (und auch Grundrechten) schon voller Asymmetrien, voller Ausgriffe auf eine Sorge um Etwas, dass diese Sorge gar nicht beantwortet? Und ist der Mangel einer Rechtsidee nicht ohnehin produktiv? Welches Recht wäre es, das kein Außen mehr hätte, kein Jenseits und kein Begehren mehr kennte? Grubers Idee zielt insoweit vor allem auf den Anstoß sozialer Konstitutionalisierung: Durch die Prozesse sollen jenseits institutionaler Politik, also auch jenseits der Staatlichkeit, gesellschaftliche Bereiche ‘verfasst’ werden, indem sie eine eigene Reflexivität gewinnen, sich also autonom politisieren und verrechtlichen. Die Gesellschaft und möglichst viel in ihr sollen sich, das übernimmt Gruber von Teubner, verfassen, also eine Technik des Rechts übernehmen, um sich zu ordenen und zu organisieren - und das Recht soll dabei helfen, sich wie das Recht zu organisieren.
4.
Auf Grubers Aufsatz hat, im gleichen Heft (ZMK 2016) Christoph Menke geantwortet. Er geht davon aus, dass die Erfindung neuer Rechte das Bewegungsgesetz politischer Emanzipation in der Moderne (gewesen) sei. Und er erinnert daran, dass das so eine Sache ist, mit Emanzipation und Recht. Man lässt sich damit auf Bindungen ein und auf Strukturen, die den Emanzipierten anheften. Ihnen heftet danach zum Beispiel die Rechtsform an, sie werden, wie Menke das schildert, zu Privaten, die als Eigene und Private geschützt werden und sich darum den Ansprüchen politischer “Transformation” entziehen könnten. Wohl nicht nur dem, muss man wohl ergänzen, denn so kreativ ist das Politische ja nicht immer und das Neue, von dem Menke spricht ist häufig genug das “andere Alte” von dem zum Beispiel auch Boris Groys (allerdings nur in Bezug auf die Kunst und ihre Ökonomie spricht. versteinerte Der Private, was Menke eventuell unterschlägt, zumindest aber deutlich implizit hält, kann sich in seinem Schutz schließlich nicht nur den Ansprüchen politischer Transformation entziehen. Er kann sich auch den Ansprüchen politischer ‘Konservation’ entziehen. Er kann nicht nur einfach stehen bleiben, so wie Menke das nahelegt, er kann auch ausscheren und voranpreschen. Soll man es sich einfach machen und das Politische als einziges Reservat der Transformation definieren? Selbst wenn man es so von der Politik und vom Recht abgrenzt, muss man doch zugestehen, dass etwas von ihm im Recht und in der Politik selbst verbleibt.
5.
Die Erfindung neuer Rechte ist eine vertrackte Angelegenheit, verstrickt in Legenden der Verrechtlichung, verstrickt in eine Aufmerksamkeits- und Normativitäsökonomie, die vermutlich wesentlich komplizierter ist als diejenige, die Groys am Kunstbetrieb beschreibt. Während dort Avantgarde und Archiv in einem Verhältnis stehen, dass sich doch recht oft als schnell erkennbares Tick-Tack oder Pingpong erweist, hängen die Anfänge und Erfindungen neuer Rechte an schon unendlichen Aufteilungen und Aufspaltungen der Normativität, nicht nur in diejenige Aufteilung, die dem Recht dann so etwas wie Moral, Sittlichkeit oder Macht beistellt. 
Ist zum Beispiel die Erfindung des Grundrechtes auf Integrität informationstechnischer Systeme tatsächlich aus dem Nichts gekommen - und wenn ja, dann aus mehr Nichts, als ohnehin jede Normativität kommt, wo sie an unverarbeitete und unverarbeitbare Differenz gerät? Soll man die Legenden um die Erfindung des Persönlichkeitsrechtes so hinnehmen und sich nur darüber wundern, wie oft es erfunden wurde? Anfänge und andere normative Erfindungen sind nicht nur Teil des normativen Kerngeschäftes, sie verdoppeln und spalten nicht nur dasjenige auf, was sie berühren, sie sind selbst schon verdoppelt und gespalten. Sie kommen nicht nur mindestens zweimal vor, sie sind Teil einer normativen Reproduktion, deren Ressourcen nicht nur im Nichts und der Norm bestehen. So sind neue Rechte, so erfunden sie auch immer sind, in altes Juridisches verstrickt, in eine Archäologie und Genealogie normativer Ähnlichkeit, wie etwa das Recht auf Integrität informationstechnischer Systeme schon in die Archäologie und Genealogie des Persönlichkeitsrechtes und damiz auch noch ins  ius imaginum verstrickt ist.  Nicht nur, dass Traditionen kurzfristiger sind, als manche rechte Rechtstheorie glauben machen. Die Brüche sind auch krümeliger (und unreiner), als manche linke Rechtstheorien glauben machen.
6.
Das Bildrecht ist ein Gebiet, an dem sich die Probleme und Fragen, die Gruber und Menke diskutieren, gut beobachten lässt. Haben auch Affen ein Recht am eigenen Bild? Wie wurde dieses Recht  überhaupt erfunden? Wie frisch und wie erfolgreich waren jene ‘Privatisierungen’, die um 1900 in der Erfindung des zivilrechtlichen Teil dieses Rechtes lagen und wie frisch und wie erfolgreich waren jene ‘Politisierungen’, die um 1950 herum in der Erfindung des grundrechtlichen Teils dieses Rechtes lagen? Die Frage ist vielleicht gemein gestellt, weil sie sich schnell beantworten lässt: Alles, was daran frisch war und frisch blieb, und alles, was sich daran als Erfolg verbuchen liess und lässt, stellt sich als Halbwahrheit da, als Dogma, dass sich positivieren ließ, weil es Negation mitführte. Man erfand das Recht am eigenen Bild, indem man auch die Geschichte des ius imaginum ausblendete. So ließ sich Neuheit annehmen. Man erfand die Privatisierung, indem man die rhetorische Rückbindung (etwa das Nachleben des decorum) trotz impliziten und expliziten Auftauchens in den Rechtstexten einfach nicht auf der Innenseite der Definition verbuchte, sondern als Außenseite und Äußerlichkeit des Rechts mitführte. Sie ließ sich ein Schnitt annehmen. Man erfand die Emanzipation, indem man über das Symptom hinwegsah, dass ein Erfinder des neuen Rechts am eigene Bild, Hans Schneikert, auch mit dieser Erfindung zum Leiter des Berliner Erkennungsdienstes aufstieg. So ließ sich Freiheit annehmen.
7.
Die Frage nach der Ausweitung der Menschenrechte und die Frage nach den Nicht-Menschenrechten bleibt deshalb diskussionswürdig, weil alle Annahmen fragwürdig bleiben. In manchen Momenten mag einen verschlucken, dass die Fäßer keinen Boden haben. Ich bin darum von Recht und Gesetz wie besessen. Gute oder schlechte Unendlichkeit, immerhin Unendlichkeit. Grubers (aus der Teubnerschule kommende) Glauben an so verstreut blühende und anstupsbare Reflexivität teile ich jetzt nicht gerade, aber schön wär´s. Menkes Hyperbolismus, Rechte könnten nur eins, die Möglichkeit der Nichtteilnahme sichern, entspringt, so scheint es mir, einem zuverlässigen und guten Verpflichtetsein. Die List, von ‘einzigen’ Möglichkeiten auszugehen, lässt mir auch noch soviel Kontigenz und Spielraum, dass ich gerne unter diese Verpflichtung (auf Kritik) schlüpfe.
8.
Schon die Frage nach den Menschenrechten ist auch die Frage einer dogmatischen Anthropologie. Schon diese dogmatische Anthropologie kalkuliert die Alterität bei der Reproduktion des Menschen ein. Der Mensch müsse dem Menschen ähnlich gemacht werden - und er könne sich nur aufgrund einer Trennung von sich selbst seiner selbst sicher sein ist der Ausgangspunkt, der die dogmatische Anthropologie bei Pierre Legendre bestimmt. Das dämpft und limitiert vor allem die Idee, der Mensch könne im Recht und mit Recht zu sich kommen. Er wird sich auch so nur nachäffen und der Affe wird (in) ihm auch so vorgehen. Das aus den Augen zu verlieren, scheint mir eine nicht zu unterschätzende Restgefahr in Grubers Reflexivitätsförderung und Menkes Ausstiegsprogramm. Der eine bindet den Schutz an systemische Funktionen, die eine (wegen der vorausgesetzten Reflexivität) souveräne Sorge aufbläht, Gesellschaft und ihre Elemente also nicht bloß juridisch, sondern sogar juristisch formieren will. Der andere überschätzt  eventuell den Erfolg der Schnitte, die gemacht worden und er unterschätzt jene Montage und Verfremdung, die auch außerhalb des Juridischen und des Juristischen mitläuft.  In seiner Kritik der Rechte sagt Menke, dass die gesetzliche Festelgung privater Ansprüche im bürgerlichen Recht die “Gerechtigkeit der Spaltung in ihr Gegenteil verkehre”. Sie bringe “die Ungerechtigkeit einer doppelten Identifizierung hervor, “[d]enn das Gesetz sei identifizierend. Jene Alterität, die Legendre noch am Werk sieht, sieht Menke nicht am Werk. Wenn es denn so ist, wie er sagt, dann ist seine Wendung gegen die Menschenrechte durchaus konsequent, selbst wenn die Bewegungen der Emanzipation nicht nicht unbeteiligt daran wären, dass das Gesetz identifizierend geworden ist.  Wenn die Emzipation auch nicht Identitätspolitik (am und mit dem Gesetz) erfunden hat, hat sie das doch im Unbehagen an der Entfremdung  fast gierig aufgesogen.
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machgrell-blog · 3 years ago
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eckensysteme · 11 months ago
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A/Nicht-A
Das unsere Kultur und Gesellschaft zutiefst prägende Ungleichgewicht zwischen den beiden Geschlechtern entsteht nicht in erster Linie deswegen, weil der Mann sich als das bessere Geschlecht und die Frau als das schlechtere, nachrangige deklariert, sondern weil der Mann für sich zwei Positionen beansprucht, die des (überlegenen) Geschlechts und die des geschlechtsneutralen Menschen zugleich.  (...)
Nancy Jay hat einen interessanten Versuch unternommen, um das Rätsel zu lösen, wie aus der Dualität und Komplementarität zweier Pole im Endeffekt der Vorrang des einen und die Unterordnung des anderen resultieren kann. Wie Luhmann vermutet auch sie die Ursache dafür in den Konzepten der klassischen Logik, konkret in der Auffassung des Geschlechterverhältnisses als einem kontradiktorischen Gegensatz. Während sich im Fall eines konträren Gegensatzes A und B gegenüberstehen, und zwar so, dass auch C, D, E usw. mögliche Positionen sind, ist der kontradiktorische Gegensatz als Verhältnis A zu Nicht-A definiert, und zwar im Sinne von Entweder-Oder, so dass ein Drittes ausgeschlossen ist: tertium non datur. Im Verhältnis A zu Nicht-A hat nur der erste Term eine positive Bestimmung, einen wie auch immer definierten Inhalt, während der zweite Term, wie die Bezeichnung Nicht-A es schon sagt, nur als Nicht-Sein, als Mangel, als Beraubung von A gesetzt ist.  (...)
Ein anderer Aspekt desselben männlich-abendländischen Kontingenzbewältigungsversuchs kommt zum Vorschein, wenn wir uns noch einmal Nancy Jays Überlegungen zuwenden. Sie führ ein weiteres Charakteristikum des kontradiktorischen Widerspruchs an, das sich beim Geschlechtergegensatz wiederfindet.
Im Anschluss an John Dewey spricht sie von der negativen Modifikation (“the infinitation of the negative”) von Nicht-A. Damit wollte Dewey darauf hinweisen, dass die Position Nicht-A ja nicht nur das genaue Gegenteil von A beinhaltet, (...) sondern es umfasst eigentlich den Rest der Welt, eben alles ausser A. (...) Als bedrohlich wird vor allem die Formlosigkeit erfahren, die Nicht-A aufgrund des Fehlens interner Begrenzungen (“lack of internal boundaries in Not-A”, Jay 1981) zueigen ist. (...)
Ironischerweise entspringt aber gerade aus dieser Depotenzierung eine ungeheure Ermächtigung von Non-A. Denn je radikaler diesem der Status eines (selbst-)bestimmten, aber dadurch zugleich begrenzten Anderssein vorenthalten wird, desto bedrohlicher wird die form- und grenzenlose Übermacht des Anderen. (...)
aus: Cornelia Klinger Beredtes Schweigen und verschwiegenes Sprechen: Genus im Diskurs der Philosophie
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mergerintegration · 3 months ago
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Technologien für den M&A Prozess
Evaluierung von Tools und Technologien für den M&A-Prozess
Es gibt eine Herausforderung für M&A-Profis: Sie kennen oft nicht alle Technologien, die verfügbar sind und ihnen das Leben erleichtern könnten. Aus diesem Grund habe ich eine große Menge an Technologien definiert, die für verschiedene Aufgaben im M&A-Prozess anwendbar sind. Dadurch können wir zeigen, welche Tools welche Technologien verwenden und wie die Verteilung der Technologien entlang der Aufgaben des M&A-Prozesses ist.
Die Attribute sind wie folgt definiert:
Erweiterte Analytik
Advanced analytics verwenden nicht-deskriptive statistische Methoden wie Schätzungen oder Interpolationen oder Entscheidungsunterstützung.
Artikel
Artikel sind Auszüge aus Büchern, Blogs oder anderen Publikationen zum Thema.
Erweiterte Analytik
Augmented Analytics sind analytische Funktionen, die automatisch Hintergrundinformationen aus internen oder externen Quellen zur Verfügung stellen, die mit der jeweiligen Aufgabe in Zusammenhang stehen.
Automatisches Schwärzen von Dokumenten
Wenn kritische Teile von Dokumenten ohne menschliches Zutun geschwärzt werden können, spricht man von automatischer Schwärzung.
Automatische Erkennung fehlender Daten
Ein wichtiges Thema bei M&A sind fehlende Daten. Wenn ein Werkzeug das Auffinden von fehlenden Daten ohne menschliches Zutun ermöglicht, nennen wir dies automatisches Auffinden von fehlenden Daten.
Automatische Verdichtung
Wenn mehrere Originaldokumente zu einem Dokument zusammengefasst werden können und das resultierende Dokument kürzer ist als die Summe der Originaldokumente, nennen wir dies automatische Zusammenfassung, wenn diese Zusammenfassung in einem vollautomatischen Prozess erfolgt.
Automatische Übersetzung
Das maschinelle Übersetzen eines Textes oder eines Dokuments in eine andere Sprache wird als automatische Übersetzung bezeichnet.
Hintergrundinformationen
Hintergrundinformationen sind reale Daten aus Quellen innerhalb oder außerhalb eines Unternehmens, die helfen, den Sachverhalt zu verstehen und zu analysieren.
Chat
Chat ist eine Werkzeugfunktion, die eine schriftliche Ad-hoc-Interaktion zwischen zwei Benutzern eines Werkzeugs ermöglicht
Kollaborationsräume
Collaboration-Räume sind elektronische Räume, in denen Menschen elektronisch miteinander interagieren können, z. B. Dokumente teilen, Inhalte gemeinsam erstellen und miteinander kommunizieren.
Datenschutz und Datensicherheit
Gesetze in verschiedenen Ländern setzen bestimmte Regeln bezüglich des Zugriffs auf und des Schutzes von persönlichen, identifizierbaren Informationen durch. Die Auswirkungen dieser Gesetze werden unter den Begriffen Datenschutz und Datensicherheit zusammengefasst.
Datensicherheit
Die Datensicherheit stellt sicher, dass Daten nur von autorisierten Personen eingesehen werden können.
Audit-Trail
Ein Datenspeicher mit Audit-Trail schreibt und protokolliert alle Aktivitäten von Benutzern mit den im Datenspeicher befindlichen Daten.
Disambiguierung
Disambiguierung wählt eine der vielen möglichen Bedeutungen eines Begriffs aus.
Dokumentenklassifizierung
Automatische Klassifizierung bedeutet, dass Dokumente anhand der Metadaten oder des Inhalts solcher Dokumente kategorisiert werden.
Dokument-Redlining
Dokument-Redlining bedeutet, dass ein Werkzeug eine Markierung der in einem Dokument vorgenommenen Änderungen anbietet.
Dokumentenversionierung
Die Dokumentversionierung stellt die Historie von Dokumenten zur Verfügung und erlaubt es, jede der vergangenen Versionen zu sehen.
Alleiniger Zugriff in EU-Ländern
EU-Zugriff bedeutet, dass die Daten innerhalb der Europäischen Union gespeichert werden und nur das Personal des Werkzeugherstellers, das sich in der EU befindet, Zugriff auf die Daten hat.
Forensische Suche
Die forensische Suche ermöglicht das Durchsuchen vorhandener Daten auf der Basis semantischer Beziehungen zwischen Entitäten, die in Dokumenten oder Daten enthalten sind.
Hilfe-Technologie
Die Hilfe ist ein Inhalt, der den Benutzer bei der Ausführung einer Aufgabe mit dem vorliegenden Tool unterstützt.
Unterstützte Hyperscaler
Dieses Attribut gibt an, welche Hyperscaler verwendet werden können.
Datenintegrationsfunktionen
Datenintegration ist die Fähigkeit eines Werkzeugs, Daten aus verschiedenen Datenquellen zu integrieren.
Intelligente Assistenten
Intelligente Assistenten, die auf einen Benutzer aufmerksam sind, den Kontext und die Intention des Benutzers verstehen und dem Benutzer Hilfe bei der Ausführung der Aufgabe bieten.
Wissensgraphen
Wissensgraphen sind semantische Repräsentationen einer Domäne in Form eines Graphen. Die Knoten und Kanten des Graphen repräsentieren semantische Konzepte der Domäne.
Multi-Sprachfähigkeit
Mehrsprachigkeit ist die Eigenschaft eines Werkzeugs, eine Benutzeroberfläche und Funktionalität in verschiedenen Sprachen bereitzustellen.
Andere Anwendungen des maschinellen Lernens
Dieses Attribut sammelt alle anderen Möglichkeiten, maschinelles Lernen in Werkzeugen einzusetzen, die nicht durch die anderen Attribute zum maschinellen Lernen abgedeckt sind.
Playbooks
Playbooks sind vordefinierte Dokumente, die beschreiben, wie Aufgaben ausgeführt werden.
Aufgabenspezifische Fragen oder Fragebögen
Fragen sind Anfragen nach Informationen, die zur Erfüllung der jeweiligen Aufgabe benötigt werden. Fragen werden oft in Form von Fragebögen der Reihe nach aufgelistet.
Real-Life-Beispiele
Real-Life-Beispiele sind Inhalte zu einer Aufgabe, die von Praktikern stammen und über Erfahrungen bei der Ausführung der Aufgabe in realen M&A-Projekten berichten.
Robotergestützte Prozessautomatisierung
Die robotergestützte Prozessautomatisierung ermöglicht es Anwendern, Arbeitsabläufe zu beschreiben und auszuführen.
Beispiel-Inhalte
Beispielhafte Inhalte sind Dokumente, die sich auf die jeweilige Aufgabe beziehen.
Eine nahtlose Erfahrung zwischen Aufgaben
Nahtlose Erfahrung ist die Anforderung, eine oder mehrere Aufgaben auszuführen, ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen.
Nahtlose Integration mit anderen Werkzeugen
Nahtlose Integration bedeutet, dass kein manueller Eingriff erforderlich ist, wenn ein Wechsel zwischen Werkzeugen notwendig ist.
Sicherer Dateibetrachter
Um Datenverluste oder -lecks zu vermeiden
Sicherheits-Audit-Trail
Ein Sicherheits-Audit-Trail liegt vor, wenn ein Tool alle sicherheitsrelevanten Aktivitäten aufzeichnet und die Reihenfolge dieser Aktivitäten zusammen mit der Information, wer was getan hat, bereitstellt.
Semantische Interpretation von Daten
Semantische Interpretation bedeutet, dass Daten, z.B. Bilder oder Zeichenketten oder Zahlen, automatisch eine semantische Bedeutung zugewiesen bekommen.
Semantische Suche
Die semantische Suche ermöglicht es, Daten anhand ihrer semantischen Interpretation zu suchen.
Analytik
Einfache Analytik sind deskriptive Statistiken und deren Visualisierungen.
Suchfunktion
Wenn man nach einer Folge von Wörtern suchen und diese in verschiedenen Dokumenten finden kann, nennt man dies einfache Phrasensuche.
Spracherzeugung
Sprachgenerierung ist die Fähigkeit eines Werkzeugs, Text in gesprochene Sprache umzuwandeln.
Spracherkennung
Spracherkennung ist die Fähigkeit eines Werkzeugs, gesprochene Sprache in Text umzuwandeln.
Aufgabenspezifisches Training
Aufgabenspezifisches Training ist die Vermittlung von Inhalten, die den Benutzer in die Lage versetzen, die anstehende Aufgabe unabhängig von Werkzeugen auszuführen.
Telefonie
Telefonie ist das Führen von Audioanrufen über ein Werkzeug.
Werkzeugspezifisches Training
Tool-Schulungen sind Inhalte, die vermittelt werden, um den Benutzer in die Lage zu versetzen, die Aufgabe mit einem bestimmten Tool auszuführen.
Benutzerunterstützung
Benutzerunterstützung ist die Summe aller Werkzeugfunktionen, die dem Benutzer helfen, seine Aufgabe mit einem Werkzeug auszuführen.
Virtuelle Meetings
Virtuelle Meetings sind Besprechungen, die mit Hilfe eines Tools durchgeführt werden. Das Werkzeug verbindet und ermöglicht die Kommunikation zwischen Teammitgliedern an verschiedenen Orten.
Watermarking
Wasserzeichen ist das Platzieren einer Signatur in Dokumenten, oft auf jeder Seite. Wasserzeichen können verwendet werden, um einen Prüfpfad zu erstellen.
Whiteboarding
Whiteboarding ist ein gemeinsam bearbeitetes Dokument, das von mehreren Benutzern parallel geändert werden kann.
Dies bezieht sich auf mein neues Buch "Automation of Mergers and Acquisitions".
Und sie finden viele meiner Ideen für eine weitgehend automatisierte, holistische Due Diligence in folgendem Buch:
Automation of Mergers and Acquisitions: Due Diligence Tasks and Automation Karl Michael Popp Books on demand M&A Media Services Digitization M&A 978-3750462052
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mergerintegration · a year ago
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Komplementarität und Synergien von Käufer und Target: Versuch einer Definition
Bei Firmenkäufen wird häufig über Synergien und Komplementaritäten gesprochen. Hier der Versuch einer Definition.
Komplementarität
Komplementarität zwischen zwei Firmen zeigt Vorteile bei der Zusammenarbeit oder beim Zusammenschluß der beiden Firmen.
Dabei kann sich die Komplementarität auf Firmenebene aus zahlreichen weiteren Komplementaritäten auf Detail-Ebene zusammensetzen, wie folgende Abbildung zeigt.
In diesem Beispiel setzt sich die Komplementarität u.a. aus der Marken-Komplementarität sowie aus der Markt-, Produkt- und Kosten-Komplementarität zusammen.
Synergie
Jede der betrachteten Komplementaritäten kann, muss aber nicht, zu einer Synergie führen. Deswegen möchte ich Synergien wie folgt definieren:
Synergie ist ein auf einer Komplementarität basierender, konkreter, antizipierter strategischer Vorteil, der in Zukunft, nach Kauf des Targets eintreten wird. Dabei kann ein Vorteil wie bei den Komplementaritäten, unterschiedlichste Ausprägungen als z.B. Markt-, Produkt-, Technologie- oder Kostenvorteil besitzen.
Hier ein Beispiel: Eine strategische Synergie ist ein konkreter, antizipierter strategischer Vorteil, der in Zukunft, nach Kauf des Targets eintreten wird Sie kann entstehen, wenn sich strategische Annahmen, Maßnahmen und Ziele zweier Firmen ergänzen bzw. positiv aufeinander wirken.
Die Trennung dieser beiden Konzepte ist vorteihaft, da sie eine Auswahl der in Synergien zu verwandelnden Komplementaritäten ermöglicht und auch die explizite Beschäftigung mit der Planung, Umsetzung und Kontrolle von Synergien ermöglicht.
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machgrell-blog · 3 years ago
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#komplementarität
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