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#scarecrow

Corny? Yes. But this was my favourite scarecrow. I liked his delivery more here and it was more believable that the skinny, human Jonathan Crane was underneath these clothes. It’s when the toxin kicks in that stuff gets scary, and yes, his New Adventures design was cool, but it never had an impact with me like this guy did. He’s just such a dramatic and fun character. 

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3 notes · See All
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Entry 14

Today I’m going to pay Edward’s old man a visit. After he told me what had happened, I decided to take personal revenge. Not out of charity, of course - in the end it could be seen…more like a warning memorial for that type of person and apart from that, there exists no one who would ask questions if he…unfortunately passes away during my experiments.

After test subject 07 was quiet, rather calm, I hope that the new psychotropic made from dimethyltryptamine and dopamine will give me much more information about the duration and intensity of action than the slow-acting carbon I used before.

Further observations will follow

24 notes · See All

Jonathan Crane:

You…you what? You’re the one that’s been messing with his work? The constant wrench thrown into his plans? He’s…well, there’s a mix of emotions going on here. Confusion. Disgust. Shock. Anger. Hatred. Loathing. Sadness. Was all of this just a lie? Some kind of sick joke? Were you making fun of him? You. He’s going to make you pay for this.

Edward Nygma:

He doesn’t believe it at first. But then, it all starts to make sense. And in a flash, his world comes crashing down. Edward has never felt so hurt in his entire life. So miserable. So stupid. So…impressed. You…you really had him fooled, huh? Made him think you actually cared. Made him think you “loved” him. Well, look who’s laughing now! Cause it’s not him.

Jervis Tetch:

But…he just doesn’t understand. Why would you do all of this? Did your relationship mean nothing to you? Did he mean nothing to you? You know how important his work, his dream, was. Why would you try to stop him? Did everything he’d done for you–for your happiness–mean nothing? He’s just…utterly heartbroken. And angry. Very angry.

29 notes · See All

Anmerkung: 

Der Name Harleen hat keinen Bezug zu der Comic Figur Harley Quinn und ist meinem eigenen ausgedachten Charakter unterstellt.
Hinzu könnte die Geschichte Triggern, da dort Themen wie Missbrauch und Gewalt vorkommen. Daher FSK 18 und Triggerwarnung! 
Ps: Ich habe die Story in Word geschrieben und er hat die Absätze daher nicht kopiert. Bei Gelegenheit werde ich das hier korrigieren.
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Meine Augen füllten sich mit Tränen. Wehrlos und hilflos lag ich unter ihm, meine rechte Hand haltend über meinen Mund. Ich lag einfach nur vor ihm und rührte mich nicht. Lag dort wie leblos. Kein Laut gab ich von mir, allein die Tränen standen in meinen Augen. Er grinste, sah er mich an und ergötzte sich an diesen hilflosen Anblick, es reizte ihn noch mehr, erregte ihn nur noch mehr diese große Hilflosigkeit. „Harleen, wie mir dieses Spiel gefällt mir von dem niemand weiß außer wir Zwei.“ Ich gab kein Ton von mir, sagte nichts darauf. Warum sollte ich auch? Mir gefiel dies hier ganz und gar nicht was er mit mir seit meiner Jugend tat. Solange ich in diesem Haus lebte, musste ich diese Situation immer und immer wieder erleben, jeden Abend wenn Shira und Mutter nicht Zuhause waren, wenn nur er und ich hier waren, Pieter Van Eckhardt, mein Stiefvater. Ein schrecklicher Mann, der aber zu meiner ebenso schrecklichen Mutter passte, welcher der Adel und die Kirche über alles standen. Mutter, Mutter. Du würdest mir nicht helfen, egal ob ich dir dies erzählen würde oder nicht, du hasst mich. Du hasst mich und du hast mich schon immer gehasst für die Person die ich bin. Du hast meinen Glauben nie akzeptiert, wolltest mich bekehren mit dem Christentum, zwangst mich in Kloster, gab mir Ohrfeigen und seitdem ich Denken kann urteilst du über mein Sein mit harten Worten. Ich war nie perfekt für dich, bin es nicht und werde es nie sein. Du versuchst mich so zurechtzubiegen wie du mich gerne haben willst, perfekt wie alle anderen aus deiner Familie. Wäre Vater doch nur am Leben. Er verstand mich, er unterstützte meinen Glauben, meinen spirituellen Glauben. Denn er war genauso wie ich. Er war im Gegenteil zu dir ein Mann mit Herz und Empathie. Vater liebte, Vater verstand, Vater gab mir Geborgenheit und Sicherheit. Ich fühlte mich sicher und geborgen bei ihm. Doch bei dir Mutter und bei Pieter empfinde ich nur noch die schlimmste Hölle. Die schlimmste Folter. Angst, Angst und nochmal Angst. Und mein Leben wurde nach Vaters Tod zu einer nie endenen Hölle, einem Alptraum aus dem ich niemals erwache. Jeden Tag aufs Neue. Jeden Tag muss ich diese Folter ertragen ob von dir Mutter oder von Pieter, von dem du nichts weißt was er mit mir anstellt. Wie oft er mich schon sexuell missbraucht hat, doch das würde dich nicht interessierte. Würde ich den Mund aufmachen, was er mir eh verboten hatte, würdest du mich als Lügnerin bezeichnen, du würdest mir das nicht glauben weil du weißt wie sehr ich Vater geliebt habe und Pieter von Anfang an nicht akzeptieren wollte, weil ich schon immer das Gefühl hatte dass dieser Mann kein guter Mann war. Er war genauso abscheulich wie du Mutter! Du Gotteshure! Du Gotteshure, du Sünderin die sich selbst auf den Teufel eingelassen hatte als du mit Vater noch zusammen warst. Hast dich von ihm verführen lassen und von dem Teufel Shira, meine Schwester bekommen. Du bezeichnest alles an was ich Glaube als dämonisch und doch hast du nun eine Dämonin als Tochter und gibst ihr mehr Liebe und Aufmerksamkeit als mir. Ich verstehe dich nicht Mutter, du widersprichst dir selbst, merkst du das nicht? Auch wenn du es bereust dass du dem Teufel einst unterlegen warst, wenn er dich verführt hatte um mit dir ein Kind zu zeugen und du nicht wusstest dass er der Teufel persönlich war. Wieso hasst du mich nur so sehr Mutter? Was mache ich denn falsch, wenn du selbst Shira, eine Dämon lieben kannst und mich so verteufelst wobei ich durch und durch Mensch bin, unschuldig, rein und ein Mensch voller reinen Herzens voller Liebe. Ich wünsche mir nur das Gute und Beste für die Welt und jeden Menschen. Ich versuche in jedem Menschen nur das Gute zusehen und nicht das Böse, so auch in dir und Pieter. Vielleicht bin ich daher noch hier, weil ich nicht realisieren will wie grausam ihr zu mir seid, wie schrecklich ihr mich behandelt. Vielleicht habe ich mir deswegen bisher noch nicht getraut um Hilfe zu schreien, jemanden davon zu erzählen wie schlecht es mir hier bei euch geht. Weil ich immer darauf hoffe dass du mich eines Tages doch noch akzeptieren und lieben würdest. Oh Mutter, was würdest du sagen würdest du wissen dass ich in meinen Psychologie Lehrer verliebt bin und mit jenen seit Monaten eine heimliche Beziehung führe? Ich habe dir noch nicht davon erzählt weil ich genau weiß du würdest dies nicht dulden. Es wäre Schande in deinen Augen. Ich würde unsere Familie beschmutzen, schließlich ist er mein Lehrer, er ist älter als ich und erfahren, reif und dazu hat er noch eine rebellische Art an sich und ist Atheist. Du würdest ihn verstoßen und niemals als meinen Partner akzeptieren. Und doch ist er mein einziger Halt und der Einzige der von meinem Schmerz weiß. Ja ich habe ihm alles erzählt was ich hier erlebe. Einfach alles. Er ist der Einzige der alles weiß, weil er so ein guter Psychiater und Psychologie Professor ist dass ich ihm nichts vormachen konnte. Durch das Trauma dass ich mit dir erleide hat sich meine Persönlichkeit gespalten. Du hast mich so stark traumatisiert dass meine Psyche damals im Kindesalter nicht anders konnte und sich spaltete. Und dank Pieter existiert nun eine weitere dritte Persönlichkeit. Somit bin ich erwachsen, Kind und Baby. Und diese Zustände vor jemanden wie Dr.Jonathan Crane zu verbergen war schwer, allgemein es in der Universität zu verheimlichen dass ich jene Krankheit habe. Ich kann es nicht kontrollieren wenn die Persönlichkeiten wechseln. Ich kann es nicht kontrollieren es passiert einfach. Und jedes Mal wenn es passiert bekomme ich von dir eine Ohrfeige und harte Worte weil du diese Krankheit nicht verstehst und als Schande siehst. Du tust mir so sehr weh Mutter merkst du das denn nicht? Merkst du nicht wie sehr du mich zerstörst und mir wehtust? Oh Gott wenn es dich wirklich gibt so hilf mir doch bitte. Bitte hole mich aus dieser Hölle heraus! Zeig mir einen Weg wie ich dieser endlosen Hölle endlich entkommen kann. Ich will nicht mehr, ich mag nicht mehr. Ich kann nicht mehr kämpfen, ich will nicht mehr kämpfen. Ich will nur noch sterben. Niemand sieht wie ich leide, niemand außer er, Jonathan Crane und jenen Mann würdest du niemals akzeptieren Mutter. Du würdest alles daran setzen um diese Beziehung kaputt zu machen und mich einzusperren. Deswegen schweige ich. Ich schweige weiter und ich werde dir niemals von dieser Liebe erzählen! Ich werde warten bis ich mit dem Studium bin und einen Job habe und dann werde ich vollkommen nach Gotham ziehen zu ihm, weg von Irland, weg von Sligo, so sehr ich Irland auch liebe, doch ertrage ich es nicht in deiner Nähe zu wohnen. Du würdest mir nachtragen, mich wieder einfangen wie einen Vogel und zurück in den goldenen Käfig sperren, in den Adel und dem Christentum und mir niemals die Freiheit geben die ich ersehne. Ich will das nicht Mama, warum verstehst du das denn nicht?! Wieso verstehst du das nicht?! Ich will dieses Leben nicht was für dich richtig ist, ich habe eigene Vorstellungen vom Leben, einen eigenen Glauben! Und jener geht in den spirituellen Glauben. Ich will FREI sein! Frei von dir und Pieter! Und mein eigenes Leben leben und in die Hand nehmen! Ich will mit Jonathan richtig zusammen sein, öffentlich zusammen sein und ihn später heiraten und mit ihm eine Familie gründen. Er ist für mich der Richtige Mann und der Einzige Mann den ich bisher an mich ranlassen konnte und nur ranlassen will! Kein andere Mann soll mich anfassen! KEINER! Niemand darf mich anfassen! NUR ER! Denn er liebt mich wahrlich und bedinungslos! Für Jonathan muss ich mich nicht verändern, nicht anders sein, nicht verstellen und meine Persönlichkeiten zurückhalten. Jonathan akzeptiert mich wie ich bin, er liebt mich wie ich bin, egal wie ich bin. Und das Mutter, DAS IST FREIHEIT! Eine Freiheit die du mir nicht gibst und mir nie geben wirst so sehr ich auch hoffe dass du mich eines Tages doch noch akzeptieren und lieben würdest! Du wirst es niemals tun! Und diese Realität will ich einfach nicht wahrhaben! Genauso wie das was Pieter jeden Abend mit mir anstellt wenn ihr nicht da seid. Wie oft er mich sexuell missbraucht, ich hoffe auch bei ihm dass es irgendwann ein Ende hat, dass er bereut und einsieht wie falsch das hier ist, dass er seine Stieftochter sexuell missbraucht. Pieter griff zu meiner schwarzen Hose, er griff den Saumen und zog die Hose gierig ein Stück hinunter, wollte sie mir gerade ausziehen. Er ergötzte sich so sehr an meinen Anblick, dass es ihn sexuell massiv erregte, welche Erregung ich natürlich sah an der Beule seiner Hose. Stumm liefen mir die Tränen nun über die Wangen, ich schwieg, gab noch immer kein Laut von mir und gab mich dem einfach hin. Wehren tat ich mich nicht mehr, warum auch? Er war viel zu stark für eine so zierliche Person wie mich. Ich hatte gerade Semesterferien und war daher wieder Zuhause in Irland, in Sligo bei meiner Familie und nicht in Gotham. Meine Mutter bstand darauf dass ich in den Ferien nach Hause kam, damit sie mich kontrollieren konnte. Ich sollte schließlich nicht selbst denken und mein Leben selbst in die Hände nehmen. Es war schon ein Wunder dass sie mir überhaupt erlaubt hatte in Gotham, Amerika, weit weg von Zuhause zu studieren. Pieter sah mir gierig in die Augen, verlangend danach mich wieder zu missbrauchen. „Dieses Spiel gefällt dir doch genauso sehr wie mir Harleen.“ Nein, nein das tat es nicht. Und das weißt du Pieter, du weißt es und du siehst es wie sehr ich das hier nicht will! Aber du lässt mir keine andere Wahl. Du lässt mir keine andere Wahl als mich dir hinzugeben und dies jedes Mal quallvoll über mich ergehen zu lassen und mich von dir missbrauchen zu lassen. Ich hielt mir nur die Hand vor den Mund und ließ den Tränen stumm freien Lauf. Jonathan, wie sehr schrie mein Herz und meine Seele in dem Moment nach ihm, nach dem Mann den ich wahrlich liebte und seinen Schutz in jenen Moment ersehnte. Wie oft bat er mir schon an mir zu helfen, mich zu sich zu holen, doch ich lehnte es jedes Mal ab, vor Angst. Nicht bevor ich das Studium beendet hatte. Ich wollte unsere Beziehung nicht gefährden. Er könnte seinen Job verlieren, ich mein Studium und dazu würde meine Mutter alles daran setzen uns voneinander zu trennen. Das alles war mir zu gefährlich, also musste ich mich solange noch dieser Hölle ausliefern, die ich mittlerweile einfach nicht mehr aushielt und am liebsten nur noch sterben wollte. Die Ferien waren nur noch unerträglich für mich und keinerlei Erholung. Und das sah Jonathan jedes Mal wenn ich zurück in Gotham war, die Augenringe, das verweinte Gesicht welches ich mich Schminke versuchte zu verstecken. Doch er sah es dennoch. Er war eben gut in seinem Handwerk. Die Psychologie war sein Fachgebiet und ich konnte vor ihm absolut nichts verbergen so sehr ich es versuchte. Es war als könnte er in mein Herz, in meine Seelen ohne dass ich etwas sagte, nur indem er mir in die Augen sah, meine Haltung sah. Jonathan, Jonathan, ich wollte nur noch zu Jonathan. Mein Herz und meine Seele schrieen so laut nach ihm, doch würde er diesen Schrei nicht hören. Er war nicht hier, er war nicht in Irland, er war in Gotham, weitweg von mir. Er konnte mir somit nicht helfen. Niemand konnte das. Ich war dem also ausgeliefert und musste es über mich ergehen lassen, wieder und wieder und meine Seele, mein Herz zerbrachen immer mehr und mehr und ich fühlte langsam nichts mehr außer Schmerz und Angst, Leid, Qualen, Höllenqualen, aber keine Freude mehr, keine Lebensfreude und auch bald keinen Lebenswillen mehr. Oh Gott wenn du mich hörst, wenn du existiert, so bitte erhöre mich, erhöre meine Worte und hilf mir doch bitte. Bitte lass etwas geschehen dass mich aus dieser Hölle jetzt rausholt! Ich ertrage das alles nicht mehr länger, ich will nicht mehr leben, ich will sterben! Bitte, bitte Hilf mir doch. Ein letztes Mal bitte ich dich um, flehe ich dich an, bitte hilf mir und befreie mich aus dieser Situation, JETZT! Ich bitte dich GOTT BITTE HILF MIR! Ich ertrage es nicht mehr länger, ich will das hier nicht! Er soll mich nicht anfassen, er soll mich nicht berühren! Es ist so abartig, so ekelthaft. Ich ertrage das alles nicht mehr länger, ich will nicht mehr. Bitte… . Mein Atem stock als Pieter mir die Hose langsam über meinen Hintern zog und mein weißer Slip hervorblitzte. Meine Beine heftig am zittern. „Oh nicht doch Harleen, nicht doch. Du weißt doch wie das läuft. Du kennst es doch, du brauchst keine Angst mehr zu haben. Ich nehme dir die Angst. Lass sie mich dir nehmen. Du hast nichts zu befürchten Harleen. Du wirst daran schon noch Freude und Spaß empfinden. Es wird dich noch genauso erregen wie mich.“ Seine Hand griff unter meinen Slip, direkt in meine Spalte, seine Finger berührten meine empfindliche Stelle. Ich biss mir auf die Unterlippe, wollte schreien, wollte einen Laut von mir geben, doch bekam ich keinen Ton heraus, so sehr ich in dem Moment auch schreien wollte. Vor Angst und Qual war ich verstummt. Pieter wandte sich meinem Hals zu und begann jenen zu küssen. Wie ekelhaft, wie abartig. Mein Hals gehörte Jonathan, allein nur Jonathan. Stumm liefen mir weiter die Tränen in Massen hinunter, wie ein Ozean. Jonathan… . Jonathan bitte hilf mir doch, bitte rette mich, mein Prinz. Ich schloss die Augen und gab mich ihm hin. Ich gab auf, ich wehrte mich nicht mehr, meine Innere Stimme verstummte, ich hörte auf um Hilfe zu bieten. Es würde sowieso keine Hilfe kommen, niemand würde mich hören, meinen hilflosen verzweifelten Schrei um Hilfe, um das Ende meiner Qualen, nicht einmal Gott würde mich hören oder die Engel, niemand würde mich hören, einfach niemand. Ich würde endlos dieser Qual und dieser Folter ausgesetzt sein, es gab kein Ende, kein Entkommen, keine Lösung für mich und keine Freiheit, niemals, so sehr ich auch hofte. Oh Vater, wo bist du? Wieso bist du gegangen? Wieso bist du damals gestorben und hast mich mit dieser Frau allein gelassen? Seitdem du tot bist erleide ich nur noch Qualen, mir fehlt dein Schutz. Durch dich war ich als Kind immer vor ihr In Sicherheit gewesen und dann bekamst du Krebs und starbst. Du hast mich allein gelassen, allein gelassen in dieser grauen leblosen toten Welt, voller Grausamkeiten und Gräueltaten. „Ja das gefällt dir nicht wahr? Gib es doch zu Harleen! Du bist ganz feucht zwischen den Beinen.“ Eine Reaktion meines Körpers für die ich mich schämte und die ich nicht wollte. Doch mein Körper reagierte einfach so wenn man mich unten intensiv berührte. Ich hasste mich dafür selbst und fand diese Reaktion einfach nur abartig, weshalb ich meine eigene Sexualität auch mittlerweile ablehnte und verstieß und sie nicht mehr ausleben wollte. Ich hasste Sex, ich hasste alles was mit Sex und Sexualität zutun hat, ich fand Sex und Sexualität an sich nur noch widerlich und abartig und hatte einen großen Hass darauf. Mit Jonathan hatte ich deswegen bisher auch keinen Sex, ich wollte es nicht und er kannte den Grund dafür, deswegen ging er mit mir da ganz behutsam um und würde niemals etwas tun was ich nicht wollte. Zudem er selbst ein Mensch war der sich nicht großartig für Sex interessierte und dem nur Raum geben würde wenn wir beide es wollen würden. Er war wie ich, anders. Wir passten beide nicht in diese Welt. Deswegen fühlte ich mich so geborgen und sicher bei ihm. Er war einfach wie ich, und mir war als wäre er mein Gegenstück, der Part der mir fehlte, mein Seelenpartner. Das klingt jetzt vielleicht seltsam, aber von Kind an hatte ich immer das Gefühl dass es da jemanden für mich gab, dass eine Seele auf der Erde für mich gibt die für mich bestimmt war. Ich hatte als Teenager viele Träume von einem Mann, welchen ich nie klar sah, aber er war genauso wie Jonathan. Er war haargenau wie Jonathan, weshalb ich mich keinen Mann öffnen wollte, weil mein Herz nur diesem Mann aus meinen Träumen gehörte und ich wollte ihn finden. Ich wollte ihn finden und ich fand ihn, da bin ich mir sehr sicher dass Jonathan Crane dieser Mann aus meinen Träumen ist. Ich weiß das klingt jetzt merkwürdig, ich hatte als Kind schon viele übersinnliche Erfahrungen, was auch der Grund dafür war dass meine Mutter mich verspottete und hasste. Mein Vater widerum hatte mich darin unterstützt. Und er hatte mir als Kind viel über Fabelwesen und andere Dimensionen gelehrt, er war wie ich. Vater besaß denselben Glauben, was Mutter immer gehasst hate. Sie und Vater wurden damals füreinander bestimmt, sie hatten nicht aus Liebe geheiratet, sondern weil beide aus wohlhabenden Hause stammten und beide Familien auf Tradition legten. Beide sollten nur einen Partner heiraten der denselben Stand hatte. Und so wurde Mutter mit Vater damals verheiratet. Doch im Laufe der Zeit, wo Mutter kurz des offenen Herzens war was vor meiner Geburt, da war sie eine ganz andere Person und hatte Gefühle für Vater gehabt, so auch er für sie. Vater war wie ich und sah immer schon das Gute in Mutter egal wie streng und kühl sie war. Er wusste dass es ihre strenge religöse Erziehung war, da Mutter eine ebenso strenge Erziehung erlebte wie ich sie von ihr erhielt, Adel und Kirche waren ihrer Familie sehr wichtig. Durch Vater lernte sie eine ganz andere Seite kenne, eine herzvolle und liebevolle Seite die ihr eine zeitlang gefiel, weshalb sie sich immer mehr auf diese Ehe eingelassen hatte und sich im Laufe der zeit darin wohlfühlte, wodurch ich entstand. Somit war ich ein gewolltes Kind. Ein Kind welches beide wollten. Doch als ich dann auf die Welt kam und sie bemerkte dass ich übersinnliche Fähigkeiten besaß, dass ich mit Feen sprach und andere Wesenheiten außerhalb der physischen Welt sehen und mit ihnen sprechen konnte verstieß sie mich und veränderte sich immer mehr wieder ins Negative. Sie verschloss sich auch wieder vor Vater und wurde zu der grausamen Frau die sie heute war, nicht anders als ihre Familie. Vater sagte mir oft dass Mutter es nicht böse mit mir meinte, dass sie einfach so erzogen wurde und ich ihr nicht böse deswegen sein sollte. Wenn Vater wüsste wie grausam sie geworden war, was für eine Hölle sie mir auf der Erde bescherte und wie sehr sie über mein Leben bestimmte und mich kontrollierte, mir sogar verbat während meiner Ferien in Gotham zu bleiben. Wie viel Zeit hätte ich jetzt mit Jonathan verbringen können, wäre frei und hätte tun und lassen können was ich wollte ohne dass sie mir etwas sagte. Ich wäre frei gewesen und hätte schöne Erinnerungen sammeln können, stattdessen war ich wieder hier und wieder dieser Hölle mit ihr und Pieter ausgesetzt und ich konnte nun einfach nicht mehr. Ich konnte und wollte in diesem Moment einfach nicht mehr und gab mich Pieter nur noch hilflos und verzweifelt hin, mich würde sowieso niemand hören. Niemand würde mein Flehen und meine Schreie in diesem Moment hören, niemand mehr, also gebe ich mich dem einfach hin und lass mich von ihm beherrschen. Soll er mich doch wieder missbrauchen, soll er mich berühren und mich küssen, was änderte das schon? Ich war sowieso schon zerbrochen und innerlich tot, verwelkt. Mich würde niemand retten kommen, niemand würde mich jetzt retten kommen und aus dieser Hölle befreien, niemand… . Ich gab mich Pieter hin und nahm meine Hand von meinem Mund und gab ein Keuchen ungewollt von mir, dann ein Stöhnen. Ich ließ mich von ihm anfassen und missbrauchen, so wie jedes Mal, ich wehrte mich nicht, sollte er doch mit mir machen was er wollte. Es war mir nun egal geworden… . Denn niemand würde meine Schreie hören und meine Qualen sehen, niemand. Doch hieß es nicht gerade in dem Moment wo du dich aufgibst passiert ein Wunder? In dem Moment wo du die Hoffnung aufgibst sich eine Tür zur Hoffnung öffnet? Die Tür öffnete sich in dem Moment, Licht vom Flur strömte in mein Zimmer, in mein dunkles Zimmer, nur meine Nachtischlampe leuchtete und Shira stand in der Tür. Geschockt sah sie zu uns. Ihre blauen Augen waren groß geweitet und ihr blieb die Sprache weg. Einen Moment schwieg meine Schwester. Als ich die Tür hörte und das Licht auf uns strömte riss ich die Augen auf und sah zur Tür. Mein Herz raste wie wild, Hoffnung, Hoffnung, Hilfe, Hilfe, Shira, meine Schwester! Hilf mir! Bitte hilf mir! Hol mir hier raus aus dieser Situation! Ruf Pieter von mir runter! Bitte tue etwas! Bitte gehe nicht wieder weg! Schwester! Geliebte Schwester die einzige aus unserer Familie die ich wahrlich liebe, bitte hilf mir jetzt! Bitte, ich schaffe es alleine nicht. Ich brauche dich, ich brauche deine Hilfe! SHIRA! BITTE HILF MIR! BITTE! Mein Herz schrie nach ihrer Hilfe. Nach meiner Schwester. Nach Hoffnung. Sie sollte mir helfen weil ich es von selbst nicht schaffte. Ich brauchte sie, ich brauchte sie jetzt. Sie sollte mir jetzt helfen. Bitte. Bitte, bitte Gott lass sie mir helfen. Pieter sein Blick war ebenfalls zu Shira gerichtet. Kalt sah er sie an, blieb noch immer über mir. „Du bist zu früh.“, gab er eiskalt von sich. Shira stand einen Moment noch wie erstarrt in der Tür, vor Schock als sie diese Situation erblickte in welcher ich mich befand. Dann aber tobte die Wut und der Hass in ihr. „RUNTER VON MEINER SCHWESTER DU PERVERSLING! LASS DEINE FINGER VON HARLEEN DU ABARTIGER KERL! Ich hätte es wissen müssen dass du so bist! Wie konnte ich nur glauben dass du ein guter Mann bist?!2“ Mit schnellen Schritten kam Shira auf mein Bett zu und packte grob nach den Kragen von Pieters Hemd und riss ihn sofort von mir runter. Pieter stürzte zu Boden und Shira stand voller Wut und Zorn vor ihm. In ihrer rechten Hand zuckte ein schwarze Kugel, ihre Dämonenkraft. Pieter hockte auf dem Boden und sah verärgert zu meiner Schwester rauf. „Nur weil du ein Dämon bist Shira kannst du dir auch nicht alles erlauben.“, „Du dir aber schon Pieter?! VERSCHWINDE! VERSCHWINDE AUS DEM HAUS! SOFORT!“, „Eure Mutter wird euch keinen Glauben schenken! Ich habe meine Mittel sie in dem Glauben zu halten dass ihr beide Lügner seid! Glaubt ja nicht dass sie glauben wird!“, waren seine Worte noch und er stand auf, richtete seine Kleidung wieder richtig und verließ wie Shira es wünschte mein Zimmer und auch das Haus vorerst. Danke danke. Gott hatte mich also doch erhört! Es gab Gott also doch! Mein ganzer Körper zitterte vor Angst, vor Panik. Ich schluckte schwer und mir war so schlecht, mein Kopf drehte sich, mir war schwindelig. Mir war alles zuviel. Ich hielt mir den Kopf, versuchte nach Luft zu rangen, ich bekam vor Panik, vor Trauma keine Luft und setzte mich an die Bettkante. Shira ließ den Ball in ihrer Hand verschwinden und wandte sich mir dann sofort zu. Sie setzte sich neben mich und nahm mich liebevoll in die Arme. Ich brach verzweifelt und hilflos in Tränen aus. „Shhh, es ist alles in Ordnung Leenie, ich bin jetzt da und ich werde dich nie wieder mit ihm alleine lassen und auch nicht mehr mit Mutter. Du hast genug durchgemacht. Ich werde dich ab jetzt beschützen vor den beiden und dich niemals mehr aus den Augen lassen versprochen. Meine geliebte Schwester. Meine liebste Schwester, es tut mir so furchtbar Leid dass ich das nicht schon vorher gesehen habe. Es tut mir so leid. Ich hätte dich besser beschützen sollen dann hättest du das alles nicht durchmachen müssen. Aber jetzt bin ich für dich, jetzt und für alle Zeiten, versprochen! Wir sind Schwester und ich werde dich beschützen!“ Liebevoll wie eine große Schwester, wobei sie die Jüngere von uns beiden war strich sie mir über mein Haar um mich zu trösten und mir Halt in dem Moment zu geben. Ich lehnte mich erschöpft an sie, war erleichtert dass sie nach Hause gekommen war und mich vor Pieter gerettet hatte. Langsam beruhigte mein Körper sich, das Zittern wurde weniger. „Danke Shira.“, gab ich nur leise von mir. Ich schloss die Augen, konnte die Erwachsene Persönlichkeit nicht mehr halten, mir war das Erlebte zu viel und mein Kinder Ich trat hervor. Ich war in dem Moment wieder die Neunjährige und kuschelte mich dementsprechend auch wie ein Kind nun an sie, zog meine Beine wie ein kleines Kind an mich und meine Finger griffen nach Halt suchend in ihre schwarze Lederjacke. Shira bemerkte den Wechsel meiner Persönlichkeiten und kannte das schon. Sie war die Einzige aus unserer Familie die dies nicht verstieß sondern dies akzeptierte und es sogar niedlich fand. In dem Moment war sie die große Schwester und ich die Kleine und so behandelte sie mich, wie ein Kind. Das gefiel mir sehr. Sie sprach zu mir in dem Moment wie als wäre ich wieder Neun und spielte mit mir wie man mit einem Kind spielte, Erwachsenen Gespräche hielt sie dann Außen vor. In dem Moment war ich ihre kleine Schwester. Shira lächelte mich sanft an. In dem Moment war ich Leenie und nicht mehr Harleen. Nicht mehr die Erwachsene, sondern durch und durch ein kleines Kind und hörte auf den Namen Leenie, den liebte meine Neunjährige sehr. „Alles ist jetzt gut Leenie, Shira beschützt dich mit allen Mitteln, du bist jetzt in Sicherheit. Möchtest du heute Nacht bei mir Schlafen? Und morgen rufen wir gemeinsam Jonathan an?“ Ich nickte müde und erschöpft. Die Neunjährige die ich in dem Moment war hatte weiterhin die Augen geschlossen vor Erschöpfung, mein Körper war müde und schwach durch den starken Überlebenskampf den ich jedes Mal durch Pieter durchmachen musste. „Ja Shira.“, brachte ich im kindlichen süßen Ton heraus. Ich sprach ebenfalls wie eine Neunjährige, keineswegs wie eine Erwachsene Frau die mein Körper war. Shira strich mir weiterhin behutsam über mein schwarzes langes Haar. Sie sah sich in meinem Zimmer um, dann fiel ihr Blick zu meinen Kuscheltieren auf meinem Bett. „Mhh, wen willst du denn heute Nacht mitnehmen? Dr.Kanickel? Oder Ella Känguru? Oder Hasihopp?“, fragte sie mich und nannte die Namen meiner Kuscheltiere die wir beide zusammen so benannt hatten. Einige davon hatte sie mir geschenkt und manche habe ich mir selbst gekauft, alles natürlich heimlich weil Mutter dieses Kinderkram nicht wollte und nicht akzeptierte. Ich sah zu meinen Kuscheltieren und zeigte dann auf die Eule. „Die da!“, „Oh also Tante Glucksi.“ Ich nickte. Shira griff nach der großen Eule und reichte sie mir. „Hier. Und was möchtest du zum Schlafen anziehen?“ Shira stand auf und ging zu meinem Kleiderschrank, sie öffnete ihn und sah sich um. „Mhhh, wie wäre es mit dem Schlafnazug hier?“, fragte sie und zeigte mir den rosafarbenden Schlafanzug mit weißen Rosen drauf. Müde rieb ich mir die Augen und sah jenen, ich nickte nur müde und gähnte. Dann stand ich auf. Shira nahm den Schlafanzug an sich und kam wieder zu mir. Sie hielt mir schützend ihre Hand hin. „Komm, wir gehen in mein Zimmer. Aber vorher… .“ Sie griff noch nach meinem Handy. „Nehmen wir das mit, schließlich brauchen wir Jonathan seine Nummer. Ich werde ihn morgen für dich anrufen dass er dich holen kommt. Ich weiß dass du Angst davor hast Leenie, aber es ist besser wenn du bei ihm bleibst. Du bist hier nicht mehr sicher. Und wir wollen doch dass du in Sicherheit bist richtig? Also wirst du ab morgen bei Jonathan wohnen. Er wird sicher sofort den nächsten Flieger nehmen wenn er erfährt was passiert ist.“ Die eine Hand hielt Shiras und die andere rieb müde meine Augen. Ich gähnte wieder. Die Neunjährige in mir versperrte sich nicht so stark vor dieser Hilfe als mein Erwachsenes Ich dass massive Angst vor dieser Entscheidung hatte. Ich nickte. „Ja Shira.“, „Gut, dann komm gehen wir jetzt in mein Zimmer und dort bleibst du bis morgen früh und dann rufen wir gemeinsam Jonathan an.“ Wieder nickte ich. Wir verließen beide mein Zimmer und gingen rüber in das ihre. Zur Sicherheit schloss Shira uns sogar ein damit weder Mutter noch Pieter hereinkommen konnte. Mutter vertraute Shira und hatte somit keinen anderen Schlüssel für die Tür gehabt, bei mir war es anders. Ich hatte einen aber Mutter ebenfalls, damit sie mich immer einsperren konnte wann sie wollte und widerum reinkommen konnte was sie es wollte. In Shiras Zimmer war ich somit in absoluter Sicherheit. Shira ließ meine Hand los als wir vor ihrem großen kuscheligen Bett standen. Sie richtete es her. Zum Glück war es groß, zwei Personen passten hinein und sie hatte auch zwei große Kissen und eine sehr große Decke die für uns beide reichte. Shira hob die Decke an. „So rein mit dir junge Dame.“, sagte sie. Ich kicherte sofort und mochte es wenn sie so mit mir sprach. Sofort waren alle Sorgen und Schmerz verschwunden, durch Shira konnte ich vergessen. Doch jener Anteil erinnerte sich sowieso nicht ganz an das was eben passiert war, deswegen existierte er ja. Er hatte nur zum Teil aus dem Inneren mitbekommen dass Pieter was Dummes getan hatte, aber was genau alles passiert war, die ganzen Details waren diesem Anteil nicht zugänglich. Somit war einen Moment lang meine Welt wieder in Ordnung. Ich schlüpfte unter die Decke, kuschelte mich ein und Shira deckte mich liebevoll wie eine große Schwester zu. Ich kuschelte mich an die große Eule die wir Glucksi genannt hatten weil sie so große Augen hatte und einfach niedlich und gruselig zugleich aussah. Shira warf darauf einen Blick auf mein Handy. Keine Anrufe, keine Nachrichten. Sie überlegte einen Moment und griff dann einfach auf meine WhatsApp Nachrichten zu um zu sehen wann Jonathan das letzte Mal online war. Er war sogar vor kurzem online gewesen, was hieß dass er erreichbar sein musste. Da wir uns in Irland befanden und er sich in Amerika war natürlich die Zeit bei ihm eine ganz andere als bei uns. Shira warf einen Blick auf unsere Zeit und rechnete dann in jene von Gotham. „Mhh Jonathan war vor Zehn Minuten online gewesen. In Gotham müsste es jetzt Sechzehn Uhr sein, also Nachmittag. Leenie ich bin am überlegen ob wir ihn nicht doch jetzt schon schreiben, umso eher er das sieht umso schneller bist du in Sicherheit und von hier weg. Und wenn ich morgen früh mich erst melde ist er ja noch am Schlafen, daran habe ich eben nicht gedacht die Zeitumstellung vor dem Schreck eben. Am besten ich schreibe ihn jetzt. Dann bist du morgen auf alle Fälle hier weg.“, sagte sie und gesellte sich dann zu mir unter die Decke neben mir. Konzentriert begann sie schon Jonathan zu schreiben, während ich mich nur müde an sie lehnte und sie einfach machen ließ. Während die Erwachsene Angst davor gehabt hätte war mein Neunjähriges Ich da ganz anders, entspannter, ihr war das Ganze sogar Recht. Wie sehr schrie sie nach Jonathan wenn ich hier war, wollte zu ihm, weil sie sich nur bei ihm sicher fühlte. Sie suchte und sehnte sich nach seiner Nähe und hielt es hier noch weniger aus als die Erwachsene, weshalb sie Shiras Entscheidung nur begünstigte und darüber froh war. „Will nur zu Jon Jon.“, gab ich dann im kindlichen süßen Ton von mir. Shira lächelte und sah kurz zu mir. „Mag er das eigentlich wenn du ihn so nennst? Jon Jon?“ Ich nickte. „Jaaaaa, ich darf ihn nennen wie ich will sagt er. Er hat mich lieb so wie ich bin.“, sagte ich und kuschelte mich an ihren Arm während sie Jonathan weiterschrieb. Müde fielen mir die Augen zu, ich schlief ungewollt ein. Konzentriert schrieb Shira Jonathan die Nachricht, eine recht lange Nachricht und sendete sie schließlich ab. Gerade als sie jene abgeschickt hatte war er sogar online. Shira ihr Herz hämmerte in ihrer Brust, hoffend dass er mir half. Ihr Blick fiel darauf kurz zu mir, ich war an sie gekuschelt mit meiner Eule im Arm eingeschlafen. Sie lächelte, strich mir behutsam ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht und gab mir einen liebevollen Kuss auf meine Stirn. „Morgen bist du hier weg Leenie, das verspreche ich dir! Im Notfall bringe ich dich selbst von hier weg und mache jeden nieder der sich uns in den Weg stellt! Ich beschütze dich ab jetzt mit meinem Leben Leenie! Meine liebste Schwester!“, sagte sie sanft und in dem Moment vibrierte mein Handy da Jonathan seine Nachricht eintraf. Shira lass jene Nachricht und atmete erleichtert auf. Sie ließ von mir ab und suchte dann nach seiner Nummer in meinem Telefonbuch und rief ihn an, da er ihr geschrieben hatte sie sollte ihn anrufen, er hätte kurz Zeit. Shira rief ihn also sofort an und Jonathan ging ran. „Gott was bin ich erleichtert Jonathan dass du gerade Zeit hast! Ich bin eben nach Hause gekommen und habe das dann mitbekommen.“ Jonathan seufzte. „Ich wusste dass er sie wieder anfassen würde, weshalb ich Harleen angeboten hatte bei mir zu bleiben, aber sie wollte nicht. Sie wollte unsere Beziehung nicht gefährden wegen ihrer Mutter. Selbst nachdem ich ihr sagte dass ich alles tun werde dass sich uns niemand in den Weg stellt und ich selbst den Job wechseln würde für sie, aber sie wollte all das nicht. Du kennst sie Shira. Sie würde von alleine nicht um Hilfe bitten. Es musste also soweit kommen.“, „Warte, du wusstest davon dass Pieter sie missbraucht?!“, gab Shira entsetzt von sich. Jonathan blieb weiterhin kühl, wie seine Art eben war. Er war recht kühl und ernst vom Charakter her, aber daher nicht weniger unfreundlich, zumindest nicht den Personen gegenüber die er mochte. „Ja, sie hatte es mir erzählt, aber sie verbat es mir dir zu erzählen. Weil Pieter sie erpresste. Sie hatte Angst um dich. Pieter drohte ihr er würde dann auch Hand an dir anlegen würde sie nur ein Wort darüber verlieren. Wäre ich nicht so gut in meinem Handwerk hätte sie es auch mir nicht erzählt Shira.“, „Aber du hättest es mir sagen sollen!“, brachte sie aufgebracht über ihre Lippen. „Es herrscht eine so genannte Schweigepflicht bei uns Psychiater, Professoren Shira. Wenn sie mir keine Zustimmung gab durfte ich mich nicht einmischen. Das ganze ist recht kompliziert dadurch dass unsere Beziehung nicht öffentlich sein kann, ich somit nur als ihr Lehrer anerkannt werde und nicht mehr und ich nicht mit euch verwandt bin. Somit konnte ich nichts tun wenn sie es nicht von sich aus wollte, zudem ich auch nicht ihre Gefühle verletzen will Shira. Sie ist mir wichtig, der einzige Mensch der mir etwas im Leben bedeutet und deswegen will ich gerade sie nicht verletzen oder von mir wegtreiben verstehst du? Deswegen wollte ich nichts tun was sie nicht von sich aus wollte.“ Shira seufzte. Sie hielt sich den Kopf. „Ja du hast Recht. Wäre ich in deiner Lage hätte ich vermutlich auch so gehandelt.“ Shira ihr Blick fiel nochmals zu mir. Dann sah sie ernst nach vorne. „Sie muss von hier weg! Und zwar so schnell wie möglich. Ich würde Ihre Sachen packen und sie zum Flughafen bringen, komme was wolle, ich werde mir den Weg frei bahnen. Kannst du nach Sligo kommen und sie am Flughafen abholen?“; „Ich werde sofort Feierabend machen, mir etwas einfallen lassen und mich sofort auf den Weg machen. Es ist das Beste wenn wir das so früh wie möglich machen Shira, dann wenn Helena und Pieter arbeiten sind. So würde keiner davon mitbekommen und du kannst Harleen sicher zum Flughafen bringen.“ Shira nickte. „Eine gute Idee!“ Besorgt sah Shira mich an, welche tief schlafend an ihrem Arm gekuschelt war mit meiner Eule im Arm. „Sie braucht dich Jonathan, mehr als jeden anderen.“ Ernst sah sie wieder nach vorne. „Du musst dich jetzt gut um sie kümmern verstanden?! Wehe ihr passiert etwas! Ich werde sie in deine Hände geben! Sei gut zu ihr und kümmere dich gut und rührend um sie! Beachte dass sie nicht immer die Erwachsene ist, sondern oft im Zustand eines verletzlichen kleines Kindes ist.“, „Ich weiß Shira, ich kenne ihre Multiple Persönlichkeitsstörung und habe ihre Persönlichkeiten schon kennengelernt. Sie konnte es vor mir nicht verbergen so sehr sie es auch versuchte. Ich werde mich rührend um sie und ihre Persönlichkeiten kümmern, ihr beibringen damit umzugehen, denn das hat ihr bisher ja niemand. Sie bekam nicht einmal eine vernünftige Therapie dafür. Sie akzeptiert jene Persönlichkeiten auch noch nicht und hofft darauf dass sie eines Tages verschwinden. Ich werde ihr somit helfen und sie lehren sich selbst zu akzeptieren. Und ich denke ich kenne da auch schon einen Weg der ihr gut tun würde und Leenie gefallen würde.“, damit meinte er mein Erwachsene Ich und auch mein Neunjähriges Ich. „Eine kindgerechte Arbeit, anders als jede Therapieform, auf welche ich letztens durch Zufall im Internet begegnet bin. Ich denke das wäre passend für Harleen und besser akzeptierbar. Eine neue Behandlungsmöglichkeit und gleichzeitig Spaß und Freude.“ Jonathan warf einen Blick auf die Uhr an der Wand seines Büros. „Also ich werde jetzt Feierabend machen, nach Hause fahren, meine Papiere und alles zusammensuchen für den Flug und mich dann melden wenn ich weiß wann der nächste Flug nach Sligo geht.“ Shira nickte. „Gut. Ich danke dir Jonathan. Du bist ein guter Mensch. Bei dir ist sie sicher.“ Auf Jonathans Lippen zeichnete sich ein kühles Lächeln. „Gut nicht unbedingt Shira, aber zu Harleen und dir schon. Ich bin nur gut zu den Menschen die mir am Herzen liegen, zu anderen nicht. Sie bedeuten mir nichts.“, gab er ernst und ehrlich von sich. In dem Moment kam die Dunkelheit in seiner Stimme hervor. Jonathan verbarg ein Geheimnis, ein Geheimnis welches ich noch nicht kannte. Auch Jonathan hatte seine Geschichte, seine Vergangenheit die nicht besser und angenehmer war als die meine. Sie war genauso grausam wie meine und zeigte viele Parallelen weshalb er am Anfang deswegen starkes Interesse an mir hatte als er von meinen Persönlichkeiten mitbekam. So war es am Anfang, doch im Laufe der Zeit entwickelten wir beide immer stärkere Gefühle zueinander die wir letzendlich nicht mehr ignorieren konnten und heimlich eine Beziehung miteinander eingingen und wir dadurch alle Regeln brachen die es für Lehrer und Studentin gab, als auch meine Familienregeln. Diese Liebe war verboten und gefährlich, das wussten wir. Doch Jonathan war dies egal, er würde alles für mich tun und an Regeln hatte er sich noch nie gehalten. Ich hatte keine Ahnung wie viele Regeln er noch so gebrochen hatte, was er heimlich in der Universität noch so trieb neben seinen Psychologie Unterricht. Jonathan hatte aufgrund seiner eigenen Traumata eine dunkle Seite an sich und jene blitzte immer mal wieder hervor. Shira kontne das spüren, aber dennoch wusste sie dass egal was Jonathan vor ihnen verbarg es ehrlich mit mir meinte und ich in guten Händen bei ihm war. Sie konnte es sich nicht erklären, aber ihr Gefühl war bisher immer richtig und jenes Gefühl hatte sie einfach bei ihm, dass egal was Jonathan tat, ich sicher bei ihm war und er auf mich aufpassen würde und mich wirklich wahrlich liebte. Einen Moment schwieg Shira durch seine Worte in jenen sie die Dunkelheit nur so spüren konnte. „Ich weiß zwar nicht was du noch so treibst Jonathan, aber ich weiß dass du sie wirklich liebst.“, „Ich denke du weißt schon Einiges über mich Shira ohne dass ich es dir erzählen muss.“, gab Jonathan mit einem frechen amüsierten Grinsen auf den Lippen von sich. „Ja ich denke ich weiß es, dass auch du dunkle Züge hast und mit manchem Menschen vielleicht nicht gut bist. Aber dies ist mir ehrlich gesagt egal. Ich bin ein Dämon, auch wenn ich meine Schwester abgöttisch liebe, so bin auch ich nicht immer die Gute.“, „Dann verstehen wir uns ja Shira. Du weißt ich würde Harleen niemals wehtun! Im Gegenteil, ich würde eher denjenigen wehtun die ihr Schaden, so wie Helena und Pieter!“, gab Jonathan ernst und voller Ehrlichkeit von sich. In seiner Stimme halte die Wut auf meine Mutter und Pieter. Shira konnte spüren wie ehrlich er es meinte. Wie gesagt sie hatte einfach die Gabe dafür in Menschen Gutes oder Schlechtes zu erkennen durch ihre dämonischen Fähigkeiten. Somit wusste sie dass Jonathan es wirklich ehrlich mit mir meinte und ich gerade bei ihm daher in Sicherheit bin. Ja sie konnte in dem Moment klar und deutlich spüren welche bedrohende Dunkelheit von ihm ausging, die auch den Dämon in ihr wachrief. Er war mit ihr auf einer Wellenlänger, das gefiel ihr sogar: Nur so konnten beide mich am besten beschützen, indem sie nicht so emotional waren wie ich es war, sondern kalt und dunkel. Nun zeichnete sich auch auf Shiras rot bemalte Lippen ein freches amüsiertes Grinsen. Sie fand die Unterhaltung interessant. „Ich würde echt mehr darüber wissen Jonathan. Vielleicht weist du mich eines Tages ein was du wirklich in der Universität tust. Ich bin mir langsam sicher dass du nicht gewollter Lehrer bist, dass der Lehrer nur eine Fassade ist von dem was du eigentlich da treibst.“, „Nun da liegst du schonmal richtig Shira. Aber Harleen würde ich wie gesagt nie etwas antun. Sie ist bei mir in absoluter Sicherheit. Ich würde lieber allen anderen wehtun die sich an ihr vergreifen.“, „Ich weiß und genau deswegen vertraue ich sie dir erst Recht an. Wärst du emotional und ein Weichei Jonathan könntest du sie nicht beschützen! Du bist das Gegenteil von ihr und das braucht sie! Du bist der perfekte sichere Ort und Schutz für sie! Du würdest…für sie jedem Menschen Gewalt antun nicht wahr? Du würdest vor Gewalt nicht zurückschrecken.“ Jonathan sein Grinsen wurde breiter. „Nein würde ich nicht, ich denke die Antwort kennst du bereits Shira. Ich würde nicht davor zurückschrecken einen Menschen zu foltern oder gar umzubringen. Erschreckt dich das jetzt Shira?“ Gelassen lehnte er sich zurück, die Beine auf den Tisch gelegt. Er genoss diese Unterhaltung genauso wie sie, endlich mal jemand auf seiner Wellenlänger die ihn verstand und akzeptierte wie er war. Jemand vor dem er sich nicht verstecken musste und gleichzeitig meine Schwester war. Nun war auch er der Überzeugung dass nur er und sie mich am besten beschützen konnten. „Wir wären ein gutes Team, findest du nicht auch Shira? Beide schlechte Menschen, die ohne zu Zögern Foltern und Töten würden. Ein Dämon schreckt doch auch vor nichts zurück oder Shira?“, „Nein natürlich nicht! Um Gottes Willen! Was wäre ich dann für ein Dämon! Ein Schwacher! Ich würde für Harleen Töten wenn es sein muss!“, „Dann verstehen wir uns ja Shira. Übergib mir morgen deine Schwester und ich schwöre dir mit meinem Leben ich werde sie mit dem meinem beschützen! Sollte ich mein Wort brechen darfst du mich auf qualvolle Weise umbringen! Mir ganz egal wie.“ Shira zeigte dieser Satz wie ernst es Jonathan um mich war. „Sie wäre bei niemand anderen so sicher wie bei dir! Du würdest jeden umbringen der ihr Schaden würde. Genauso wie ich es tun würde. Deswegen werde ich sie auch von hier wegbringen, damit ihr keiner mehr Schaden kann.“, „Sollten Helena und Pieter etwas machen… .“, begann er. „…foltern und töten wir sie!“, beendete Shira genussvoll mit einem finsteren Grinsen auf den Lippen seinen Satz. Jonathan grinste ebenfalls voller Genuss, voller Sadismus. „Du verstehst mich. Wir verstehen uns Shira. Ich freue mich dich endlich mal real kennenzulernen. Ich hoffe du besuchst uns dann auch öfters.“, „Natürlich werde ich das. Ich muss doch nach meiner Schwester sehen ob es ihr wirklich gut bei dir geht. Ich werde unerwartet vor eurer Tür stehen, nur zur Sicherheit Jonathan. Auch wenn ich dir vertraue.“, „Verständlich. Nun dann, ich werde jetzt aufbrechen. Ich melde mich wenn ich am Gothamer Flughafen bin und weiß wann der nächste Flug zu euch geht.“, „Alles klar. Danke dir, bis dann.“ Beide legten auf. Shira sah wieder zu mir und war im nächsten Moment wieder die liebvolle sanfte Schwester und lächelte sanft. Sie strich mir wieder behutsam über das Haar und gab mir erneut einen Kuss auf die Stirn. „Schlaf dich aus. Jonathan holt dich bald ab, dann bist du endlich in Sicherheit geliebte Schwester.“ Shira grinste darauf finster. „Wir werden dich beide beschützen! Und jeden hinrichten der dir Schaden zufügt Schwester, das verspreche ich dir! Pieter wird dich niemals mehr anfassen und Mutter wird ebenfalls nicht mehr die Hand gegen dich erheben! Ich beschütze dich und Jonathan dich ebenfalls. Du bist bei uns sicher! Nur bei uns beiden bist du sicher Harleen. Vertraue niemanden mehr außer uns beiden. Wir wissen was für dich das Beste ist.“, sagte Shira und schaltete darauf ihren TV ein um einwenig TV zu gucken bis Jonathan sich melden würde. Sie musste sich ja irgendwie wach halten und Zeit vertreiben. Fast wäre Shira eingeschlafen als mein Handy heftig vibrierte. Müde nahm Shira mein Handy zur Hand und warf zuerst einen Blick auf die Uhr. Bei uns in Sligo war es fast Mitternacht. Es war nicht viel Zeit vergangen, nur zirca eine Stunde. Shira ging dran. „Das ging ja schnell aber rechtzeitig bevor ich eingeschlafen wäre.“, „Ich bin jetzt am Gothamer Flughafen. Der nächste Flieger geht zum Glück in einer Stunde, ich hatte Glück. Ich wäre dann nach eurer Zeit um Vierzehn Uhr da. Passend wie wir es wollten. Helena und Pieter sind in der Zeit arbeiten, nur du und Harleen sind dann Zuhause. Soll ich dir bei irgendetwas helfen? Ich kann auch direkt zu euch kommen. Ich kenne eure Adresse schließlich. Als Lehrer muss ich ja alle Adressen meiner Schüler haben. Also? Soll ich dann direkt zu euch kommen? Vielleicht wäre das besser.“ Shira sah darauf wieder zu mir und überlegte. Entschlossen sah sie dann wieder nach vorne und nickte. „Ja ich denke das wäre eine gute Idee. Da Mutter und Pieter erst gegen Abend nach Hause kommen würde keiner in der Zeit hier sein also wäre das machbar. Nimm dir ein Taxi und kommt dann direkt zu uns. Ich mache dir dann die Tür auf. Vielleicht brauche ich auch deine Hilfe, du weißt ja wie die erwachsene Harleen ist. Ihr wird das Ganze sicher nicht gefallen. Ihr Kinder Ich widerum schon, sie will sogar nach dir.“, „Harleen will zu mir das weiß sie selbst, aber sie traut sich nicht ihrem Herzen zu folgen. Also müssen wir ihr helfen, bevor sie sich bei euch vernichtet.“ Shira nickte. „Ja so sehe ich das auch. Deswegen wäre es gut. Ich habe schließlich nicht den starken Einfluss auf sie wie du. Das zwischen euch scheint wirklich etwas Besonderes zu sein, fast schon als wäre eure Liebe nicht von dieser Welt.“ Jonathan lächelte kühl. „Vielleicht ist sie das ja sogar gar nicht. Vielleicht kennen Harleen und ich uns ja schon viel länger als als Harleen und Jonathan. Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht, nie einen Glauben gehabt, aber durch sie beginne ich immer mehr das Leben in Frage zu stellen, vorallem diese starke Anziehung die sie auch auf mich hat Shira. So etwas habe ich noch nie zuvor gespürt. Ich war für keine Frau zugänglich, sie ist die Einzige die ich bisher so Nahe an mich rangelassen habe, an mein Herz und meine Seele gelassen habe. Keine andere Frau habe ich bisher die Tür zu meinem Herzen und meiner Seele geöffnet. Harleen ist die Einzige. Und genau deswegen würde ich für sie auch töten! Ohne Gnade Shira! Sie ist das Einzige was mich in dieser Welt noch interessiert! Alle anderen Menschen sind mir gleichgültig! Ich empfinde keine Empathie für sie! Einfach nichts! Deswegen wäre mir mein Job als Lehrer auch egal würed unsere Beziehung an die Öffentlichkeit kommen, doch Harleen ist das Gegenteil von mir, rein, unschuldig und vernüfntig. Sie würde im Gegenteil zu mir niemals Regeln brechen, gegen kein Gesetz verstoßen. Deswegen liebe ich sie umso mehr Shira, ihre Unschuld. Ihre Unschuld die ich behüten und beschützen will! Ich will nicht dass sie so dunkel wird wie ich es bin. Deswegen werde ich auf sie aufpassen sobald sie bei mir ist und sie nicht mehr aus den Augen und aus meinen Händen lassen! Ich werde sehen dass ich einen Job am Arkham Asylum als Psychiater bekomme, damit sie in Ruhe studieren kann und keine Angst haben muss dass unsere Beziehung auffliegt. Würde es dann auffliegen wäre es egal weil ich nicht mehr ihr Lehrer bin. Dann wäre diese Beziehung erlaubt.“, gab er von sich. Shira nickte. „Ja da hast du Recht. Auch wenn du eine dunkle Seite in dir hast Jonathan so bist du dennoch ein guter Mensch wenn du liebst. Das spüre ich klar und deutlich. Du sprichst die Wahrheit. Ich kann erkennen ob ein Mensch lügt oder die Wahrheit sagt, Dämonenkraft, sehr praktisch. Und bei dir spüre ich die Wahrheit. Dir ist es wirklich ernst mit meiner Schwester. Und durch deine dunkle Seite bist du wie ich. Nur so kannst du sie am besten beschützen. Indem wir beide sie zusammen beschützen mit allen Mitteln! Egal welche Methoden wir anwenden müssen um sie in Sicherheit zu wiegen!“, „So ist es Shira. Wir werden ein gutes Team bilden. Du und ich, gemeinsam gegen alle bösen Menschen die Harleen schaden wollen.“ Jonathan grinste kühl und ging auf einen freien Sitzplatz am Flughafen zu um sich während des Telefonats zu setzen. Er lehnte sich gelassen zurück und überschlug seine langen dünnen Beine. Jonathan war für einen Mann sehr dünn gewesen, fast schon knochig, so war er von Natur aus gewesen, es lag also nicht an seiner Ernährungsweise. Er war groß gebaut, um die Eins Achtzig groß und hatte zarte Gesichtszüge mit stark ausgeprägten Wangenknochen, Mandelförmigen eiskalten blauen Augen, schmalen Lippen und dunkelbraunen Haar die er immer vornehm zurück hatte wie ein Gentleman aus alten Zeiten, dazu trug er immer Anzüge und Krawatte. Jonathan war sehr elegant gekleidet und roch auch immer gut nach Aftershave und Lavendel. Ich liebte seinen Geruch, er beruhigte mich jedes Mal wenn ich wieder ein Gefühlschaos erlitt. Niemand hatte so eine starke beruhigende Wirkung auf mich wie er. Ich musste nur in seiner Nähe sein, ihn ansehen und ich vergass all den Schmerz, all das Leid. Seine Anziehungskraft war so stark dass ich in dem Moment an nichts anderes mehr denken konnte als an ihn, und ihm erging es mit mir ebenso. Unsere Beziehung war wirklich etwas Besonderes und ganz anders als jene Beziehungen die man auf der Erde als Liebesbeziehungen bezeichnete. Sie ging über physische Gefühle hinaus. Sie war mehr und tiefergehend als alles andere. Ich war mir daher sicher dass es das zwischen uns war was Vater mir einst gesagt hatte als ich ihm als kleines Mädchen davon erzählte dass ich daran glaubte dass einen Seelenpartner für mich gab, für jeden und ich gerne jenen finden wollte, meinen Prinzen. Und mein Vater unterstützte jene Aussage mit den Worten „Es gibt mehr als wir Menschen es wissen und ahnen können Harleen. Höre immer auf dein Herz und glaube ihm. Nur dein Herz kennt die Wahrheit in dieser Welt der Dunkelheit und Verwirrung. Wenn dein Herz daran glaubt dass sowas existiert dann ist dem auch so. Vertraue darauf und eines Tages wirst du ihn finden. Deinen Seelenpartner. Dein Prinz auf dem Ross meine geliebte Harleen. Du hast große Fähigkeiten in dir die deine Mutter einfach nicht versteht, aber ich schon. Du wirst das alles eines Tages noch verstehen wenn du groß bist. Dann wirst du verstehen und sehen wer du wirklich bist und welche Aufgabe du hier in dieser dunklen Welt hast.“ Mir waren jene Worte immer ein Rätsel und ich verstand sie noch immer nicht. Vielleicht würde ich es aber eines Tages. Zumindest hatte er mit Jonathan Recht und Jonathan war auch das Einzige wo ich wirklich auf mein Herz hörte, beziehungsweise ich gar nicht anders konnte durch diese starke Anziehung zueinander. Wir waren wie Magneten die ohne einander nicht konnten und sich so stark anzogen dass es kein Entkommen voreinander gab. So erging es auch ihm, Jonathan war vor mir nicht der Mann der an sowas wie Liebe und Beziehungen interessiert war. Wir beide wehrten uns anfangs gegen diese Anziehung, bis wir es aber nicht mehr konnten und er den Anfang machte und mich einfach geküsst hatte und das nicht gerade schüchtern. In mir explodierten in dem Moment so starke Gefühle die einfach nicht von dieser Welt sein konnten dass ich mich dem nur noch hingab, ich hatte keine andere Wahl, ich kam nicht mehr dagegen an und wollte nur noch diesen Gefühlen Raum geben und sie für immer fühlen. So auch er. Unsere Liebe und Beziehung war einfach nicht von dieser Welt, so nahm ich es wahr und Jonathan mittlerweile ebenfalls. Auch wenn er mir das bisher nicht gesagt hatte. „Ich werde alles zusammenpacken und erwarte dich dann gegen Mittag.“, sagte Shira ernst. „Ich freue mich dich endlich real kennenlernen zu dürfen Shira. Ich melde mich sobald ich in Sligo angekommen ist. Schlaft beide gut und sage Harleen dass ich sie überalles liebe.“, sagte er noch und legte dann auf. Shira legte das Handy beiseite und sah zu mir. Ich schlief noch immer tief und fest. Sie lächelte wieder sanft. „Morgen Mittag bist du hier weg Schwester. Alles wird jetzt gut, das verspreche ich dir. Schlaf gut. Schlaf dich aus, morgen wird ein anstrengender Tag. Du hast einen Dreizehnstündigen Flug vor dir.“, sagte sie und gab mir noch einen letzten Kuss auf die Stirn. Dann deckte sie mich nochmal ordentlich zu da die Decke ein kleines bisschen runtergerutscht war und schaltete dann den TV aus und stellte sich an ihren Handy den Wecker um nicht zu verschlafen. Morgen war ein anstrengender Tag. Sie kuschelte sich zu mir unter die Decke und sah mich lächelnd an. „Gute Nacht Leenie, meine kleine Schwester.“, sagte sie noch und schloss die Augen. Schnell schlief auch sie ein. Gegen Acht Uhr in der Führ hämmerte unsere Mutter mit ihrer Faust gegen Shira ihre Zimmertür. „SHIRA! IST HARLEEN BEI DIR?“, rief sie im kalten Ton. Shira riss die Augen auf und wurde sofort davon wach. Ihr Blick fiel sofort zu mir, ich schlief seelenruhig, ich war so erschöpft dass ich einfach nichts mitbekam und tief und fest schlief. Shira stand darauf auf und schloss die Tür auf. Ernst sah sie Mutter an. „Sie hatte einen Alptraum!“ Mutter ihr Blick fiel von ihr zu mir, welche schlafend in dem Bett meiner Schwester lag mit dem Kuscheltier in der Hand. Kühl sah Mutter Shira an. „Wieso hat sie wie ein kleines Kind diese Eule in der Hand?! Ich habe euch schon zich mal gesagt ich will nicht dass sie sich wie ein Kind verhält.“, „MUTTER SIE KANN NICHT ANDERS WANN VERSTEHST DU DAS ENDLICH?! Sie hat eine gespaltene Persönlichkeit! Sie kann da nichts für!“, platzte es nun voller Wut aus Shira raus, die noch immer rasend wütend auf Pieter war und ihn nun abgrundtief hasste. Unsere Mutter war überrascht dass Shira zum ersten Mal gegen sie das Wort erhob. Ihr Blick fiel noch einmal zu mir und dann wieder zu meiner Schwester. „Na schön. Wir reden später in Ruhe darüber, ich muss jetzt zur Arbeit. Ich bin gegen Achtzehn Uhr zurück. Pieter hat heute den ganzen Tag Termine und ist auch gleich weg. Du hast heute frei richtig?“, „Ja habe ich.“, erwiderte Shira nur. „Gut, ihr wisst ja wo alles ist. Ich bin dann weg.“, sagte Mutter noch und ging wieder die Treppe hinunter. Shira sah ihr wutentbrannt nach und schloss sofort die Tür wieder ab. Sie sah zu mir. Ich shclief noch immer tief und fest und war selbst von ihrem Gebrüll nicht wach geworden. Sie kam wieder zu mir und kuschelte sich wieder ins Bett. Kurz sah sie nochmals zu mir und dann auf ihre Handyuhr eh sie sich wieder für ein paar Stunden weiter schlafen legte. Gegen Zehn Uhr Dreißig klingelte dann ihr Wecker. Während sie dann erst wieder wach wurde war ich schon eine halbe Stunde wach und starrte meine Schwester einfach nur mit leeren Augen an. Shira bemerkte dass ich wach war. Sie schaltete den nervenden Wecker aus und lächelte mich an. „Guten Morgen Schwester.“, „Morgen.“, murmelte ich nur und war wieder die Erwachsene. Shira bemerkte das und wurde sofort wieder ernst. „Hey alles wird gut werden Harleen, das verspreche ich dir. Jonathan kommt dich nachher abholen. Ich habe ihn gestern Nacht noch angerufen. Ich konnte nicht anders Harleen! Auch wenn ich weiß dass du Angst vor Mutter und Pieter hast, aber wenn du hier bleibst erst DANN wird es schlimmer für dich! Wir müssen jetzt handeln! Und bei Jonathan bist du gut aufgehoben! Bitte sei vernünftig! Hier ist es nicht sicher für dich und ich will nicht dass du noch mehr zu Schaden kommst!“ Ich schwieg und sah sie nur leer an. Dann drehte ich mich auf den Rücken und starrte monoton als würde ich nichts mehr fühlen die Decke an. Mir war in dem Moment gerade nur noch alles egal. Egal welchen Weg ich gehen würde, sie waren doch beide eine nie endende Hölle. Wenn ich hier bleiben würde wäre es die Hölle und wenn ich bei Jonathan sein würde würde es nur eine Frage der Zeit sein bis Mutter die Wahrheit herausfindet und mich in Gotham holen kommen würde. Es war beides schlimm. Deswegen sagte ich nichts darauf und schwieg einfach nur. Jeder entschied einfach über mich, so war es schon immer, es war egal was ich wollte und sagte, niemand hielt sich daran, die Welt hatte mich noch nie ernst genommen. Meine Stimme hatte nie gezählt. Doch ein Teil in mir war darüber dennoch erleichtert dass Shira und Jonathan mir jene Entscheidung endlich abgenommen hatten. Auch wenn ich furchtbare Angst vor diesen Weg hatte, so konnte ich diesen Weg nicht von selbst gehen, es MUSSTE jemand anders für mich in dieser Situation entscheiden. Deswegen war ich Shira und Jonathan nicht böse darüber, sondern eher dankbar. Doch änderte dieses Gefühl nichts an der großen Angst die sich gleich danach inr mir ausbreitete. „Und wenn Mutter mich holen kommt? Oder Pieter?“, „Das werde ich verhindern Harleen! Hey ich bin ein Dämon schon vergessen? Ich werde Mutter und Pieter von dir fernhalten und Jonathan ebenfalls! Du musst uns nur lassen und uns vertrauen Harleen! Wenn du jetzt aus der Hölle raus willst, dann musst uns beiden vertrauen und dich Jonathan und mir anvertrauen. Kannst du das Schwester?“ Ich sah sie darauf an, direkt in ihre blauen Augen die voller Ehrlichkeit und Besorgnis waren. Ich nickte darauf. „Ja. Bitte beschützt mich Shira, ich halte das hier nicht mehr.“, flüsterte ich mit zittriger Stimme und meine Augen füllten sich wieder mit Tränen. Mein Körper begann erneut zu zittern. Shira bemerkte dies und zog mich sofort in ihre Arme um mich zu beruhigen und für mich da zu sein. „Shhh.“ Sie strich mir behutsam übe den Rücken. „Ich verspreche es dir Harleen dass jetzt alles gut wird. Bei Jonathan bist du in Sicherheit und daran werden er und ich alles dran setzen dass es so bleibt, versprochen! Dir wird jetzt keiner mehr etwas antun! Weder Mutter, noch Pieter! Wir beschützen dich ab jetzt.“, „Danke.“, wisperte ich nur noch, schloss die Augen und genoss diese Nähe meiner Schwester die mir in dem Moment Geborgenheit und Liebe gab. Geschwisterliche Liebe, so wie es in einer Familien sein sollte. Sie lächelte sanft. „Dazu sind Schwestern da.“ Sie löste sich dann wieder von mir und setzte sich auf. „So und jetzt aufstehen! Wir müssen packen! Jonathan ist um Vierzehn Uhr in Sligo und zirca gegen Halb Drei bei uns vor der Tür.“ Meine Augen weiteten sich. Ich saß darauf ebenfalls im Bett vor Schock. Mein Herz hämmerte wie wild gegen meine Brust, vor Angst. „Zu uns nach Hause?! Aber…wenn Mutter und… .“, „Shhh! Es ist alles gut Harleen! Mutter hat gesagt sie ist erst um Achtzehn Uhr wieder Zuhause und Pieter ist ebenfalls den ganzen Tag weg. Beide sind den ganzen Tag also nicht Zuhause! Somit wird das schon in Ordnung gehem.“ Ich schluckte leicht, nickte dann aber und vertraute ihr. „Ich hoffe du hast Recht.“ Shira lächelte zuversichtlich, sie nickte zustimmend. „Natürlich! Schwestern haben immer Recht! So und nun wird aufgestanden und sich fertig gemacht! Los raus mit dir aus dem Bett.“, sagte sie und beide stiegen wir aus ihrem Bett. Shira machte ihr Bett ordentlich und schloss dann ihre Zimmertür wieder auf. Kurz horchte sie ob wir auch wirklich allein waren, dann verließen wir beide ihr Zimmer und sie ging mit mir gemeinsam in mein Zimmer, zur Sicherheit sollte unten doch noch jemand sein. Während Shira an der Tür Wache schob holte ich mein Outfit für den Tag hervor, was eine rosa Bluse mit pinken Rosen war und Rösschen hatte und einen schwarzen Jeansrock der bis zu den Knien ging. Dazu eine weiße Strumpfhose da es Herbst war und natürlich frische Unterwäsche. Als ich alles beisammen hatte gingen wir ebenfalls gemeinsam ins Bad und machten uns gemeinsam frisch. Shira ging einmal kurz in ihr Zimmer um ihr Outfit herauszusuchen was aus einer engen blauen Jeans und einem roten Pullover bestand. Als wir fertig und angezogen waren verließen wir das Bad und gingen leise hinunter, horchend ob auch wirklich keiner mehr da war. Stille war unten. Zur Sicherheit nahm Shira mich an die Hand und durchsuchte erstmal jeden Raum unten ob noch jemand anwesend war, aber keiner da. Wir waren wirklich alleine. Erleichtert atmeten wir auf. „Wir sind wirklich alleine. Also dann mal ran ans Frühstück.“ Wir gingen in die Küche und deckten gemeinsam den Tisch. Dann aßen wir zusammen. Shira versuchte mich zu unterhalten indem sie mir lustige Geschichten von ihrer Arbeit erzählte die sie so erlebte, die mich tatsächlich zum Lachen und auf andere Gedanken brachten. Nach dem Frühstück gingen wir wieder nach oben, auch dort durchsuchte Shira zur Vorsicht nochmal alle Räume, auch dort war niemand. Dann gingen wir zurück in mein Zimmer und holten meine beiden Koffer hervor. Gemeinsam begannen wir zu packen. Die Zeit verging dabei wie im Flug. Eh wir uns versahen war es schon kurz vor Vierzehn Uhr gewesen. Als wir gepackt hatten hatten wir dabei über sämtliche Dinge uns unterhalten, wodurch wir total darin vertieft waren und die Zeit aus den Augen verloren. Shira warf ein Blick auf ihr Handy als wir erschöpft vom Packen an dem Fußende meines Bettes saßen um uns auszuruhen. Sie lächelte. „Gleich Vierzehn Uhr.“ Ich wurde nervös als sie mir die Uhrzeit sagte. Noch nie war er bei uns in Irland gewesen und somit kannte er unser Haus und vorallem mein Zimmer noch nicht. Ich war aber allgemein immer nervös wenn ich wusste ich würde ihn sehen. So erging es mir in der Universität jeden Morgen, da war ich immer nervös und aufgeregt vor Freude. Mein Herz begann zu rasen, dieses Mal nicht vor Angst, sondern aus Liebe zu Jonathan. Shira sah zu mir. „Ich habe jetzt Hunger. Willst du auch noch was Essen oder lieber nicht vor dem Flug? Oder willst du lieber mit Jonathan am Flughafen was essen?“ Sie zwinkerte mir zu. Ich wurde verlegen und sah beschämt zur Seite. Ich war schüchtern wie ein Mauernblümchen, kein Wunder bei der Erziehung unserer Mutter und dazu noch meine Traumata. „Ich…ich esse am Flughafen was, ich bin jetzt zu nervös zum Essen.“, „Kann ich verstehen. Liebe geht durch den Magen nicht wahr? Also, dann mache ich mir mal was, kommst du mit in die Küche oder soll ich dich noch die letzten Minuten mit deinem Zimmer allein lassen? Es ist schließlich das letzte Mal dass du es siehst. In einer Stunde bist du hier weg und wirst ein neues Zuhause haben.“ Shira stand auf. Kurz sah ich mich um, mein Zimmer war zwar schön eingerichtet, aber es erinnerte mich an all die traumatischen Ereignisse in diesem Haus, in dieser Stadt. Ich würde meinem Zimmer sicher keine Träne nachweinen. „Ich komme mit dir runter.“, erwiderte ich. „Gut.“ Gemeinsam gingen wir nach unten und Shira begann sich Nudeln zu kochen während ich am Küchentisch auf der Küchenbank saß und nervös auf mein Handy starrte. Shira grinste und sah während des Kochens zu mir. „Ganz ruhig es ist ja noch keine Punkt Vierzehn Uhr.“, „Aber in Zehn Minuten schon.“, erwiderte ich und legte mich dann halb auf den Tisch und sah zu meiner Schwester. Shira grinste. „Zehn Minuten, immerhin!“ Dann wandte sie sich wieder ihren Nudeln zu. Ich sah sie nachdenklich an und beobachtete sie nur schweigend. Ich wurde einen Moment wieder entspannt, bis mein Handy Zehn Minuten später schließlich heftig vibrierte. Sofort saß ich wieder aufrecht und griff nach meinem Handy und starrte auf meinen Display. „Geh ran, dein Lover ist da.“, neckte Shira mich während sie sich weiter um die Nudeln kümmerte. Auf die Schnelle gab es für sie nur Nudeln und darauf dann Ketchup. Nervös ging ich dran. „J-ja.“, gab ich stotternd von sich. Shira grinste sich vor dem Herd einen ab weil sie es süß fand wie nervös ich noch immer Jonathan gegenüber war obwohl wir uns jeden Tag in der Universität sahen. Jonathan grinste als er meine Stimme hörte und auch heraushörte dass er die Erwachsene am Hörer hatte. „Immer noch so nervös Harleen? Ich bin gerade vor Ort angekommen und werde mir sofort ein Taxi rufen. Dann bin ich gleich da. Deine Schwester hat dich in Kenntnis gesetzt?“, „Ja.“, erwiderte ich. „Gut. Es ist das Beste für dich Harleen das weißt du. Du weißt dass du das auch willst und ich als Psychiater das schon die ganze Zeit für das Beste gehalten habe, als auch als dein Partner.“ Ich schluckte schwer, mir war als wenn ich einen Kloß im Hals hätte und bekam kaum ein Wort heraus. Nervös biss ich mir auf die Unterlippe. „J-ja.“, brachte ich dann wieder stotternd und recht leise über die Lippen weil mir die Sprache einfach komplett wegblieb. Shira grinste amüsiert und kam dann zu mir, die Nudeln brauchten ja eine Weile. Sie riss mir einfach das Handy aus der Hand. „Sie will dir sagen dass sie sich sehr darüber freut dass du sie abholen kommst und sie dich endlich wiedersehen kann. Harleen bekommt gerade leider keinen Ton mehr heraus weil du einfach so umwerfend für sie bist.“ Ich zog eine Augenbraue in die Höhe als Shira jene Worte von sich gab. Am liebsten wollte ich in dem Moment vor Scham in den Boden versinken. Jonathan lachte. „Ich weiß ich weiß, so ist sie immer. Aber glaube mir sie wirkt nur so unschuldig. Ich kenne sie ganz anders. Sie kann ganz anders sein wenn sie will.“, „Ach wirklich? Wie denn?“, fragte Shira neugierig. Da das Telefonat sehr laut rüber kam, obwohl ich nicht auf Laut geschaltet hatte bekam ich das Gespräch von beiden natürlich detailliert mit und wollte nach dem Handy greifen. Shira aber wich zurück damit ich es nicht bekam. „Das will ich jetzt wissen was meine Schwester vor mir verbirgt.“ Shira grinste breit. Jonathan lachte wieder. „Das soll sie dir lieber selbst sagen. Unsere Privatphäre geht schließlich niemanden etwas an.“, „Das stimmt, aber ich bin ihre Schwester, also geht mich das sehr wohl was an was ihr privat treibt.“ Jonathan grinste breit während er auf den Weg zum Ausgang war. „Sie kann sehr selbstbewusst sein wenn sie will, man muss jene Seite in ihr nur hervor holen.“, sagte er nur. „Ah verstehe. Ich denke ich verstehe schon was du damit sagen willst.“ Shira reichte mir das Handy darauf wieder. „Hier bitteschön. Jetzt kannst du deinen Lover wiederhaben.“ Ich sah sie nur unbeeindruckt mit hochgezogener Augenbraue an und war total verlegen vor Scham. Ich hielt mir das Handy wieder ans Ohr. „Danke dass ich zu dir darf.“, gab ich dann schließlich von mir. Jonathan lächelte. „Du brauchst mir dafür nicht zu danken Harleen, du weißt dass ich dich schon die ganze Zeit aufgenommen hätte wenn du es zugelassen hättest. Es ist für mich selbstverständlich dich aufzunehmen als meine Partnerin. Wir würden sowieso eines Tages zusammenziehen.“ Mein Herz raste wie wild und mir wurde ganz warm in meinem Körper, wieder blieb mir fast die Sprache weg. Er machte mich so nervös durch seine kühle und dominante Art. Ich liebte jene Art am meisten an ihm, neben seinem zierlichen Erscheinungsbild. Er war einfach anders als jeder andere Mann, kein anderer Mann zog mich so sehr in seinen Bann wie er es tat. „Also ich bin gleich da. Ziehe dich schonmal an, damit wir gleich mit dem Taxi wieder fahren können mit welchen ich komme.“, „Ja.“, erwiderte ich und wir legten auf. Shira kümmerte sich derweil wieder um ihre Nudeln während ich aufstand. Ihr Blick fiel zu mir. „Ich ziehe mir Schuhe und Jacke an.“, „Alles klar! Dann hole ich dir mal die Koffer runter, das schaffe ich schon alleine keine Sorge. Achte du solange auf die Nudeln.“ Ich nickte. Shira und ich verließen die Küche. Während sie nach oben ging und meine Koffer holte zog ich mir Schuhe und Jacke an eh ich zurück in die Küche ging und vor dem Herd auf die Nudeln aufpasste. Shira schleppte die schweren Koffer runter, die sie aber tragen konnte, sie war schließlich ein Dämon und war daher stärker als ein Mensch. Alles stand nun bereit. Shira kam wieder zu mir. Beide standen wir nun vor dem Herd. Nachdenklich und traurig sah ich die Nudeln an. Dann sah ich zu ihr. „Sehe ich dich wieder Shira?“, fragte ich sie traurig. Sie lächelte. „Aber natürlich! Hey ich bin ein Dämon! Mich hält nichts und niemand aus! Ich kann mich teleportieren wenn ich will Schwester! Also kann ich immer bei dir sein wann immer ich will. Somit brauchst du dir keine Sorgen machen. Uns wird nichts voneinander trennen! Weder eine Mutter wie die unsere, noch Pieter, versprochen!“ Sie nahm mich darauf in die Arme und rückte mich nochmal fest an sich. „Ich liebe dich Schwester und ich will nur das Beste für dich und das hier ist jetzt das Beste für dich! Du bist bei Jonathan in Gotham sicher! Vertraue mir.“ Shira löste sich von mir und lächelte mir wieder zu. Ich nickte und atmete erleichtert durch. Ich hoffte so sehr dass sie Recht damit hatte und Mutter mich in Ruhe lassen würde, als auch Pieter. „Das wird schon du wirst sehen!“ Sie zwinkerte mir zu. Dann kümmerte sie sich wieder um die Nudeln, während ich mich zurück auf die Bank setzte und einwenig mit meinem Handy spielte. Nach wenigen Minuten waren Shira ihre Nudeln fertig und gemeinsam saßen wir am Küchentisch und unterhielten uns während sie aß. Gerade als sie den Teller leer hatte klingelte es schließlich. Mein Herz rutschte mir in die Hose und ich sah Shira geschockt an. Ich war unglaublich nervös. Mein Herz raste und raste und mir wurde ganz warm. Shira grinste. „Na genau richtig.“ Sie stand auf und ging zur Haustür, ich folgte ihr mit raschen Schritten. Shira öffnete die Tür und Jonathan stand vor der Tür. Er lächelte uns zu. „Shira, endlich lerne ich dich real kennen.“, gab er von sich und reichte ihr seine dünne, fast schon knochige Hand mit den langen dünnen Fingern. Shira nahm jene Hand entgegen und grinste. Beide sahen sich in die Augen, sie hatten eine Abmachung von welcher ich keine Ahnung hatte. „Freut mich ebenfalls Jonathan. Ich übergebe dir nun meine Schwester und ich weiß dass sie bei dir in besten Händen ist.“ Jonathan grinste breit. „Ohja das ist sie. Mehr als das. Sie wird bei mir absolut sicher sein.“, „Ich sorge für den Rest.“, sagte Shira nur noch. Nervös wie ein Mauernblümchen stand ich neben meiner Schwester. Shira wandte sich mir nun zu. Jonathan sein Blick fiel nun auch zu mir, er grinste mich breit an. Shira drängte mich zu ihm. „Na geh schon.“, sagte sie und holte dann meine beiden Koffer die man mit einem Griff hinter sich herziehen konnte, Rollis. Ich stand darauf Nahe vor ihm, mein Herz hämmerte wie wild gegen meine Brust und sprang fast hinaus. Mir wurde so warm. Umso länger ich vor ihm stand umso heißer wurde mir und ich spürte wieder diese starke Anziehung vor der ich nicht entkommen konnte. Jonathan griff darauf meine linke Hand und zog mich rasch in seine Arme. Ich befand mich darauf direkt in seinen Armen. Er legte seinen linken Arm um mich und sah zu mir hinunter. Er war viel größer als ich. Ich war gerade mal Einsachtfünfzig, während er Einsachtzig war. „Nicht so schüchtern Harleen.“ Er gab mir liebevoll einen Kuss auf meinen Kopf, welcher mich sofort beruhigte und ich mich von selbst in seine Arme kuschelte und seine Geborgenheit und Liebe ersehnte. Shira zog die Koffer nun direkt vor uns. „Hier. Sie sind schwer, aber dafür ist alles drin was sie braucht.“, „Alles weitere werde ich ihr schon kaufen, ich verdiene schließlich genug.“ Jonathan löste sich von mir und griff beide Koffer. Dann sah ich zu meiner Schwester und sie zu mir. Beide holten wir tief Luft und Shira nahm mich ein letztes Mal in die Arme. „Pass gut auf dich auf Schwester und sei glücklich mit ihm! Jonathan ist der Richtige für dich! Er meint es wirklich ernst mit dir! Vertraue dich ihm an. Er weiß was für dich jetzt gut ist. Jonathan liebt dich wahrlich. Du bist die Einzige für ihn. Er wird jetzt auf dich aufpassen und dich beschützen. Nimm seine Hilfe an.“, gab sie im liebevollen Ton von sich. Dann löste sie die Umarmung wieder und lächelte. Ich nickte zustimmend. Mein Herz raste vor Aufregung und ein Gefühl er Erleichterung und Erlösung trat in mir nun auf. Freiheit, endlich war ich frei! „Das Taxi wartet, lassen wir den Fahrer nicht zu lange warten.“, sagte Jonathan dann mit einem freundlichen Lächeln. Ich nickte wieder und wandte mich nun von Shira ab. Gemeinsam mit Jonathan ging ich zu dem Taxi welches vor unserer Tür stand. Der Taxifahrer stieg darauf aus und half Jonathan mit den beiden Koffern. Dann stiegen er und ich schließlich hinten ein während der Fahrer sich wieder nach vorne setzte. Ich sah traurig aus dem Fenster während ich mich anschalte. Mein Herz schmerzte, ich vermisste Shira jetzt schon. Ab jetzt würden wir uns nur noch ab und zu sehen. Aber sie versprach mir dass wir uns immer wieder sehen würden und uns niemand voneinander trennen würde. Ich hoffte es sehr, dass Mutter nun nicht noch unsere Verbindung zueinander zerstören würde. Ich winkte Shira noch zu und sie mir, dann setzte sich das Taxi in Bewegung und wir waren auf dem Weg zum Flughafen. Jonathan griff darauf nach meiner linken Hand weil er bemerkte dass ich traurig war. Seine Finger verschränkten sich mit denen meinen und er drückte meine Hand sanft um mir in dem Moment Halt, Geborgenheit und Liebe zu geben. Ich erwiderte seinen Händedruck und sah ihn darauf an. Er lächelte sanft. „Es wird jetzt alles gut werden Harleen, du bist bei mir in Sicherheit! Dir wird jetzt niemand mehr etwas tun! Und Shira wirst du auch wiedersehen vertraue mir! Du bist jetzt in Sicherheit.“, brachte er über die Lippen. Seine kalten blauen Augen die in dem Moment aber Liebe, Geborgenheit und Sicherheit ausstrahlten sahen direkt in die meine. Ich nickte und vertraute ihm und Shira. Dann lehnte ich mich an ihn. In dem Moment fühlte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben frei und erleichtert. Der ganze schwere Ballast fiel endlich von meinen Schultern. Freiheit und ein neues Leben würden mich nun erwarten. Meine Hand drückte fest die seine. „Ich liebe dich Jonathan.“, brachte ich dann heraus. Er lächelte zufrieden und sah dann zu mir. „Ich liebe dich auch Harleen.“, erwiderte er, seine andere Hand glitt zu meinem Kinn, seine dünnen Finger hoben mein Kinn an und seine Augen sahen in die meine. „Mehr als du dir vorstellen kannst liebe ich dich Harleen. Als wäre diese Liebe nicht von dieser Welt, so fühlt sie sich an. Du bist die Erste Frau und die Einzige für mich dies an mein Herz und meine Seele geschafft hat. Die Einzige für mich Harleen, das bist allein du!“, hauchte er und beugte sich dann zu meinen Lippen um mich sachte zu küssen. Ich schloss die Augen, erwiderte den Kuss und ließ mich in diese starken Gefühle zu ihm vollkommen fallen. Ich war FREI! Und ich konnte dieser Liebe nun freien Lauf lassen ohne Angst haben zu müssen. Ich konnte nun jeden Tag bei ihm sein und wir würden gemeinsam wohnen, uns immer sehen, in der Universität als auch Zuhause. Das Ganze war so aufregend und schön gewesen, dass wieder Hoffnung in mir auftauchte und damit auch eine postive Sichtweise auf meine Zukunft. Meine Zukunft in Freiheit und unabhängig von meiner Familie die mich mein Leben lang eingesperrt hatte. Ich war nun ein freier Mensch. Daran müsste ich mich nun auch erst einmal gewöhnen an diese unbekannte Freiheit. Jonathan, ich liebte ihn so sehr, genauso wie er mich und ich würde ihm nicht mehr von der Seite weichen, so wie er auch mir nicht mehr. Wir hatten uns gefunden und würden alles geben um weiter zusammen zu bleiben, egal wie viele Schwierigkeiten sich uns in den Weg stellen würden, wir würden alles meistern, daran begann ich in dem Moment wieder an zu glauben, dank ihm und Shira. Mein Lebenswille kehrte wieder zurück, die Flucht war mir geglückt, niemand würde uns jetzt noch aufhalten können, niemand mehr, weder meine Mutter, noch Pieter! Ich war frei, endlich frei wie ein Vogel und nicht mehr eingesperrt in meinem goldenen Käfig in dem meine Mutter mich ein Leben gefangen gehalten hatte. Wir lösten den Kuss und ich lächelte Jonathan zum ersten Mal erleichtert und voller Freude an. „Danke.“, „Nicht dafür Harleen. Du bist jetzt vollständig mein und das warst du schon immer! Aber jetzt erst Recht!“ Er hob mein Kinn weiter an und küsste mich erneut, er bekam nicht genug von mir, so wie ich nicht von ihm und wir küssten uns erneut, innig und voller tiefer Gefühle die wir füreinander empfanden.   continue…

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Jonathan Crane + Barista!Crush HCs:

  • It’s similar to a post we made a while back about Jon falling for a waitress. He likes to stop by and kind-of-but-not-really subtly “flirt” with you. 
  • And by “flirt,” I mean he makes (or at least, tries to make) small-talk as you fix his drink. It’s…painfully awkward the first few times, but eventually, your conversations start to get longer and more in-depth.
  • He likes to think he’s being super low-key about his feelings, when he’s really not. The constant stuttering, fidgeting, and blushing kind of give it away.
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